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Wohnungsmisere treibt Studenten in Notlager

Marburg Wohnungsmisere treibt Studenten in Notlager

Der letzte Weg für Erstsemester, die bislang noch keine eigene Wohnung gefunden haben, führt zu einem von 67 Notquartieren des Marburger Studentenwerks.

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Die Biolgiestudenten Andrej (links) und Michael lesen den Busfahrplan im Eingangsbereich des Gebäudes A der Karl-Egermann-Häuser.

Quelle: Dennis Siepmann

Marburg. Eher spartanisch ausgestattet, dafür aber kostengünstig sind die bereitgestellten Notunterkünfte.

„Derzeit haben wir 28 Plätze an Studenten vermittelt“, berichtet die stellvertretende Abteilungsleiterin für das studentische Wohnen vom Studentenwerk Marburg. Diese Zahl dürfte in der ersten Semesterwoche noch deutlich ansteigen.

Der allgemeine Studierenden-Ausschuss (AStA) hatte bereits im Vorfeld vor einem erneuten Studentenansturm gewarnt und die derzeitigen Wohnungs- und Betreuungssituation bemängelt.

Nun fühlen sich die Verantwortlichen bestätigt: „Wir freuen uns nicht darüber, mit unserer Vorraussage ins Schwarze getroffen zu haben, schließlich treten wir dafür ein, das eine hohe Zahl an Studierenden die Chance auf ein ordentliche Lehre bekommt“, sagt die Vorsitzende des Asta, Linda Spiekermann.

Nun gelte es aber vorangig, den verzweifelt suchenden Erstsemestern bei ihrer Wohnungssuche zu helfen. Spiekermann rät daher allen Betroffenen, einen Wohnberechtigungsschein zu beantragen.

Wie andere Hochschulen auch steht die Marburger Universität vor einem neuen Studierendenrekord. Gründe sind der Wegfall der Wehrplicht und die Abitur-Doppeljahrgänge wegen der verkürzten gymnasialen Oberstufe.

von Dennis Siepmann

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