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Warmer Winter statt weißer Weihnacht

Auslandsblog Warmer Winter statt weißer Weihnacht

OP-Blogger Jouka Röhm erfreut sich noch einige Wochen lang an angenehmem Frühlingswetter im Winter und beschreibt 
Unterschiede bei der Feier des Weihnachtsfestes.

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Jouka Röhm (26) studiert den Master Romanische Philologie an der Philipps-Universität Marburg und berichtet für die OP von seinem sechsmonatigen Erasmus-Aufenthalt in Oviedo/Spanien.

Oviedo. Nach zweiwöchiger „Verschnaufpause“ in der spürbar kälteren Heimat steht nun das letzte Kapitel meines Auslandsaufenthaltes in Oviedo bevor. Nur wenige Tage nach Silvester saß ich in der Maschine nach Madrid – und durfte feststellen, dass mich noch immer Details der spanischen Kultur zum Staunen bringen. Während wir auf dem Rollfeld festsaßen, weil die Triebwerke enteist werden mussten, dröhnte aus den Kabinenlautsprechern spanische Weihnachtsmusik. Und das im Januar?

Aber sogleich fällt es mir wieder ein: Geschenke gibt‘s in Spanien erst am Dreikönigstag – eigentlich logisch. Der ist im ganzen Land ein Feiertag, die Familien kommen zusammen, beschenken sich und essen gemeinsam. Bis dahin befinden sich die Spanier in Weihnachtsstimmung. Das merke ich auch, als mich im abendlichen Oviedo der überall leuchtende Straßenschmuck empfängt. Am nächsten Tag – ich mäandere durch die Straßen der Altstadt und erfreue mich nach zwei Wochen deutscher Wetter-Tristesse an blauem Himmel und warmen 15 Grad – kommen mir viele Familien entgegen.
Es ist der 5. Januar und die Kinder plappern vergnügt, schließlich bringen die Reyes Magos, die Heiligen Drei Könige, morgen ihre Geschenke. Ich halte kurz inne, lausche den Gesprächen und gehe dann weiter, den letzten drei Wochen entgegen.

von Jouka Röhm

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