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Vision für Lahnberge wird Realität

Chemie-Umbau Vision für Lahnberge wird Realität

Spatenstiche für Großprojekte sind in Marburg zur Zeit an der Tagesordnung. Am Donnerstag war Spatenstich für den Neubau der Chemie, mit rund 114 Millionen Euro eines der bedeutendsten Bauvorhaben der Philipps-Universität.

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Oberbürgermeister Egon Vaupel (von links), Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer, Universitätspräsidentin Professorin Dr. Katharina Krause, Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann, Landrat Robert Fischbach, Chemie-Dekan Professor Gernot Frenking und Thomas Platte, Direktor des Hessischen Baumanagements, beim Spatenstich für den Neubau der Chemie.

Quelle: Torsten Richter

Marburg. 180 Meter lang, 33.574 Quadratmeter Brutto-Grundfläche, 16.851 Quadratmeter Nutzfläche, 114 Millionen Euro Kosten (plus 3,8 Millionen für ein neues Parkhaus): Das sind die nüchternen Zahlen für ein ambitioniertes Projekt auf den Lahnbergen.

Der Spatenstich für den Neubau der Chemie, 401 Jahre nach der Begründung dieser Naturwissenschaft in Marburg, wurde von den Rednern als Aufbruch für die Chemie, die Naturwissenschaften und die Philipps-Universität gewürdigt.

Professorin Katharina Krause, Präsidentin der Philipps-Universität, sagte, die Universität sei der Landesregierung für die enorme Investition sehr dankbar. „Die Vision der neuen Chemie und der neuen Naturwissenschaft beginnt nach fünf Jahren Planung, Realität zu werden“, betonte sie mit Blick auf die Campus-Pläne für die Lahnberge. Der Neubau der Chemie ist der Startschuss.

Auch Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) dankte der Landesregierung für das Engagement für die Uni Marburg und sprach von einem mutigen Schritt, die Zukunft der Philipps-Universität abzusichern. Er appellierte, „diesen Weg weiterzugehen und in der angebrochenen Dekade zu Ende zu bringen.“

Nach Ansicht von Chemie-Dekan Professor Gernot Frenking ist der Spatenstich ein sehr, sehr bedeutender Feiertag“ für den Fachbereich Chemie. „Wir bekommen ein modernes Gebäude, auf das wir uns sehr freuen.“ Die Professoren und Mitarbeiter des Fachbereichs seien sich der Verantwortung, die mit dieser Investition einhergehe, bewusst. „Wir werden das Vertrauen zurückzahlen“, sagte Frenking.

Der Marburger Fachbereich Chemie ist der größte seiner Art in Hessen. Er hat national und auch international eine hohe Reputation.
In dem neuen Gebäude, das 2014 bezogen werden soll, werden einmal 22 Professoren, rund 300 Mitarbeiter und rund 800 Studierende arbeiten, forschen, lehren und lernen. Die Ausstattung mit Forschungslaboratorien mit getrennten Laborarbeitsplätzen und Auswertebereichen bezeichnet Frenking als „zukunftsweisend“.

von Uwe Badouin

Mehr lesen Sie am Freitag in der Printausgabe der OP.

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