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Uni will gute Ausbildung anbieten

Aus dem Senat Uni will gute Ausbildung anbieten

Eine Rekordzahl an Studierenden und trotzdem kaum eine bessere finanzielle Ausstattung: Aus diesem Grund sieht Uni-Kanzler Dr. Friedhelm Nonne ein schwieriges Jahr 2014 auf die Uni Marburg zukommen.

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Der Uni-Senat tagt im alten Senatssitzungssaal.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. „Die große Studierendenzahl bedeutet auch eine große Verantwortung für uns“, mahnte Senatsmitglied Professor Martin Peper (Unabhängige Hochschullehrer). Es müsse ein Anliegen der Uni-Leitung und aller Lehrenden sein, alle neuen Erstsemester möglichst bis zum Ende ihres Studiums angemessen auszubilden. „Das ist eine Form des Ausbildungsvertrages“, sagte Peper.

Grundsätzlich stimmte Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause den mahnenden Worten des Psychologie-Professors zu. Dass die Umsetzung dieses Ansinnens im Wintersemester jedoch auf einige Hindernisse stoßen könnte, ergab sich aus den Worten von Uni-Vizepräsident Professor Harald Lachnit und Uni-Kanzler Dr. Friedhelm Nonne.

Waren es zum Semesterstart vor einem Jahr 23500 Studierende, so wird diese damalige Rekordzahl auf das neue Allzeithoch von 25000 Studierenden steigen. Dabei gebe es nicht in allen Studienfächern einen Ansturm von Studierenden. „Bei manchen Fächern gibt es eine sinkende Nachfrage, bei manchen einen großen Anstieg der Zahlen“, erläuterte Lachnit. Das Ziel der Gesamt-Universität müsse es sein, in den besonders nachgefragten Studiengängen möglichst gute Studienbedingungen zu schaffen. Dies sei besonders wichtig in den Rechtswissenschaften sowie bei einigen Fächern in der Ausbildung von Lehramtsstudenten.

„Das wird auch zu einer Verschlechterung der Forschungsbedingungen führen, wenn das Personal stärker in die Lehre eingebunden wird“, befürchtet Senatsmitglied Professor Ulrich Wagner (Demokratische Initiative). Senatorin Heike Heuser wies darauf hin, dass auch auf die administrativ-technischen Mitarbeiter eine Mehrbelastung hinzukommen werde.

Auf jeden Fall werden die Finanzen knapp: Uni-Kanzler Nonne fasste zusammen, dass er aus finanzieller Sicht ein noch schwierigeres Jahr 2014 auf die Universität zukommen sehe.

von Manfred Hitzeroth

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