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Uni will bei Exzellenzinitiative punkten

Marburg Uni will bei Exzellenzinitiative punkten

In der zweiten Auflage der bundesweiten Exzellenz-Initiative bewirbt sich die Universität Marburg um Zuschüsse für eine Graduiertenschule in den Neurowissenschaften und ein Exzellenzcluster in der Zellbiologie.

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Die Philipps-Universität (in der Mitte sieht man das Uni-Hörsaalgebäude, davor das Verwaltungsgebäude der Uni) will sich erfolgreich beim Konkurrenzkampf in der zweiten Auflage der Exzellenzinitiative behaupten.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Am Mittwoch ist der Einsendeschluss für die Antragsskizzen im Elite-Wettbewerb der deutschen Universitäten. In der ersten Runde der Exzellenzinitiative in den Jahren 2006 und 2007 war die Marburger Universität wie auch die Universität Kassel mit ihren Anträgen völlig leer ausgegangen.

Mit zwischen drei Millionen Euro und acht Millionen Euro pro Jahr werden Exzellencluster (große Forschungsverbünde) gefördert. In dieser Sparte bewirbt sich die Philipps-Universität mit einem Antrag aus der Zellbiologie unter dem Titel „Dynamik der räumlichen Organisation von Zellen: vom Molekül zur Krankheit“, erläuterte die Marburger Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause der OP am Montag auf Anfrage. Bei diesem Exzellenzcluster unter Federführung der Marburger Universität sollen Forscher aus Marburg mit Wissenschaftlern der Universität Gießen und des Max-Planck-Institutes zusammenarbeiten. Koordiniert wurde der Antrag von Professor Rolf Müller vom Marburger Uni-Institut für Molekular- und Tumorbiologie.

Zudem bewirbt sich die Philipps-Universität um die Förderung einer Graduiertenschule in den Neurowissenschaften. Federführend für diesen Antrag sind der Marburger Physiker und Uni-Vizepräsident Professor Frank Bremmer sowie der Marburger Sprachwissenschaftler Professor Richard Wiese. Graduiertenschulen werden in der Exzellenzinitiative mit einer Summe zwischen einer Million und 2,5 Millionen Euro pro Jahr gefördert.

von Manfred Hitzeroth

Mehr lesen Sie am Dienstag in der Printausgabe der OP.

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