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Uni nutzt ehemalige Klinik-Wäscherei

Umbau Uni nutzt ehemalige Klinik-Wäscherei

Die ehemalige Wäscherei des Marburger Uni-Klinikums am Ortenberg wird nach einem Umbau als neues Gebäude der Philipps-Universität genutzt werden.

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In der ehemaligen Wäscherei des Marburger Uni-Klinikums sollen ab dem Sommersemester 2011 Malsäle des neuen Studiengangs „Bildende Kunst“ entstehen. Derzeit sind die Renovierungsarbeiten an dem Gebäude im vollen Gange.

Quelle: Manfred Hitzeroth

Marburg. Seit den 1960er Jahren wurde das Gebäude direkt neben dem langjährigen Heizkraftwerk der Universität am Ortenberg vom Marburger Uni-Klinikum als Großwäscherei genutzt. Unter anderem dienten die Räume in der Wäscherei auch der Einkleidung von neuen Krankenschwestern und Pflegern des Klinikums. Zudem befand sich auch eine Näherei in dem Haus, in der die schadhaften Schwesterrnkittel repariert wurden.

Im Sommer war die Übergabe des Gebäudes an die Universität erfolgt, erläuterte Dr. Eckhard Diehl, Technischer Leiter der Marburger Universität, der OP auf Anfrage. Für eine Summe von mehr als 100.000 Euro soll das Haus renoviert und für eine neue Nutzung instandgesetzt werden. Die Zentralwäscherei für die beiden Standorte Gießen und Marburg des Uni-Klinikums befindet sich jetzt in Gießen. Ab dem Sommersemester 2011 sollen dort Malsäle für den Studiengang „Bildende Kunst“ des Uni-Instituts für Grafik und Malerei entstehen. Bereits jetzt sind einige Räume im ersten Stock des Gebäudes für Malstaffeleien belegt.

Im ersten Stockwerk der ehemaligen Klinik-Wäscherei sollen die Bücher der geowissenschaftlichen Bibliothek aufgebaut werden, deren Standort auf den Lahnbergen aufgelöst wurde. Diese sind derzeit noch bei einer Speditionsfirma zwischengelagert, bevor die Räume im ersten Stock nach der Renovierung genutzt werden können.

Diehl nannte im Gespräch mit der OP noch eine weitere geplante Nutzung des Gebäudes. Es soll als eine Art Ausweichlager für die Völkerkundliche Sammlung der Universität dienen. Zudem könnte ein Teil des Magazins des Marburger Universitätsmuseums dorthin ausgelagert werden, wenn die Umbauarbeiten im Museum in der Biegenstraße beginnen.

von Manfred Hitzeroth

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