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Uni erwartet im Herbst einen Rekordansturm

Philipps-Universität Uni erwartet im Herbst einen Rekordansturm

Die Marburger Unileitung rechnet damit, dass die Zahl der Studierenden im kommenden Wintersemester im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 1.000 Studierende ansteigt.

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Im Uni-Hörsaalgebäude könnte es in den kommenden Monaten ab dem Start des Wintersemesters voll werden. An der Marburger Universität wird von den Verantwortlichen ein Rekordansturm erwartet.

Quelle: Archivfoto

Marburg. Von bisher 21.410 auf die Rekordzahl von 22.500 Studierenden wird die Zahl der Studierenden im kommenden Wintersemester an der Marburger Universität voraussichtlich ansteigen, teilte der Marburger Uni-Vizepräsident Professor Harald Lachnit auf OP-Anfrage mit. Diese Zahl liegt im Hessentrend: Auch an der benachbarten Universität Gießen rechnet man mit einem Anstieg – und zwar auf eine mögliche neue Rekordzahl von 25.000.

Der Hauptgrund für den erwarteten Andrang sind die Absolventen aus den doppelten Abiturjahrgängen in mehreren Bundesländern. Aber auch die Aussetzung der Wehrpflicht könnte zum Ansturm beitragen. Die Uni-Leitung bemüht sich derzeit, die notwendige Infrastruktur für den Rekordansturm bereitzustellen. Um den steigenden Andrang an der Marburger Hochschule ab Oktober zu bewältigen, wird nach Angaben von Lachnit zusätzliches Personal eingestellt: Aus Mitteln des Hochschulpaktes 2020 finanziert die Universität in den stark nachgefragten Fächern Biologie, Geographie, Germanistik, Medienwissenschaft, Pharmazie, Psychologie, und Soziologie und für das Lehramt nach derzeitiger Planung zusätzliche elf Professuren. Außerdem werden zusätzliche 30 Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter finanziert, und es gibt mehr Tutoren.

Darüber hinaus werden für die Lehre mehr Räume zur Verfügung gestellt. So werden in den kommenden Monaten Räume in der ehemaligen HNO-Klinik und der früheren Augenklinik renoviert.

von Manfred Hitzeroth

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