Volltextsuche über das Angebot:

29 ° / 17 ° wolkig

Navigation:
Uni: Streit um Lehrsondermittel

Marburg Uni: Streit um Lehrsondermittel

Im Vorfeld der Haushaltsberatungen im Uni-Senat gibt es Ärger über die künftige Verteilung der Lehrsondermittel durch das Uni-Präsidium.

Nächster Artikel
Krause: Keine Professur für Ägyptologie in Sicht

Am kommenden Montag tagt erneut der Marburger Uni-Senat, der sich unter anderem mit den dzrch die Sparbeschlüsse des Landes verschärften Haushaltsberatungen beschäftigen muss.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg: „Dass das Präsidium der Philipps-Universität nun den Versuch unternimmt, sich diese klar zweckgebundenen Mittel zum Stopfen anderweitiger Haushaltslöcher unter den Nagel zu reißen, ist unverschämt und unredlich“, meint Michaela Schreiber, studentisches Mitglied der zentralen Lehrmittelkommission. Dabei nimmt sie Bezug auf eine Bekanntgabe von Uni-Vizepräsident Professor Harald Lachnit, dem Vorsitzenden der Kommission, der dort am Dienstag Details des nächsten Haushaltsentwurfs vorstellte.

Die Lehrsondermittel, die das Wissenschaftsministerium an alle hessischen Universitäten sendet, wurden in der Nachfolge der nach kurzer Zeit wieder abgeschafften Studiengebühren geschaffen und sollen ausschließlich der Verbesserung der Qualität der Lehre dienen.

„Derzeit beträgt die Höhe dieser Lehrsondermittel für die Uni Marburg 12 Millionen Euro“, erläuterte Lachnit auf OP-Anfrage. Bisher war es so gewesen, dass ein Drittel dieser Summe – also vier Millionen Euro – zentral in die Verbesserung der Lehre gesteckt wurde. Rund zwei Drittel – also acht Millionen Euro gingen an Projekte der einzelnen Fachbereiche. Über die genaue Verteilung dieser Mittel entscheidet bisher die Lehrmittel-Kommission, die satzungsgemäß mindestens zur Hälfte aus Studierenden besteht.

von Manfred Hitzeroth

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der gedruckten OP vom 10.07.2010.

Nächster Artikel
Mehr aus Uni und Stadt
Instagram