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Tod in Klinik: Staatsanwaltschaft ermittelt

Marburg Tod in Klinik: Staatsanwaltschaft ermittelt

Im Fall des 75-jährigen Patienten, der am Dienstag im Marburger Uni-Klinikum vermutlich aufgrund einer Verwechslung einr Blutkonserve starb, hat die Marburger Staatsanwaltschaft zunächst ein Todesermittlungsverfahren gegen Unbekannt aufgenommen.

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Quelle: Archivfoto

Marburg . Das erläuterte Annemarie Wied, Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft am Donnerstag auf Anfrage der OP. Wied betonte, dass in diesem Fall bisher keine Strafanzeige vorliege. Am Donnerstag wurde die Leiche des Patienten obduziert, der am Ende einer langen Operation verstorben war. Zudem wurden von der Staatsanwaltschaft Beweismittel beschlagnahmt. "Wenn es Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden gibt, dann wird wahrscheinlich ein normales Ermittlungsverfahren eingeleitet." Laut einer Pressemitteilung des Uni-Klinikums Gießen und Marburg vom Mittwoch kam es bei der Operation "aufgrund menschlichen Versagens zu einer Verwechslung bei der Transfusion beim Patienten". Dem Patienten war nach OP-Informationen eine Blutkonserve mit der falschen Blutgruppe zugeführt worden.

von Manfred Hitzeroth

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