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Uni und Stadt Studienberatung ist Zukunftsaufgabe an der Uni
UNIversum Uni und Stadt Studienberatung ist Zukunftsaufgabe an der Uni
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21:23 10.12.2010
Günter Kohlhass (Zweiter von rechts), der Leiter der Zentralen Allgemeinen Studienberatung, berät Studierende. Quelle: Uni-Pressestelle
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Marburg. Immer mehr und immer jüngere Abiturienten werden in den nächsten Jahren an die Universitäten kommen. Auch für die Philipps-Universität bedeutet das für die Zukunft gänzlich neue Herausforderungen.

„Es wird alleine aufgrund der steigenden Studierendenzahl schwierigere Studienbedingungen und einen Mehraufwand an Studien- und Prüfungsorganisation geben“, erklärt Professor Jürgen Seitz, Leiter der Uni-Kommission für die Studienberatung.

Aber auch in anderer Hinsicht sieht Seitz einen erhöhten Betreuungsbedarf für die neuen Studierendengenerationen voraus. „Denn künftig tauchen immer mehr junge Leute an der Universität auf, die ein Jahr weniger Schulerfahrung aufweisen“, macht Seitz deutlich. Und diese neuen Erstsemester könnten aufgrund ihres Alters auch noch mehr Probleme mit dem Studienalltag bekommen. Darauf müsste sich auch die Studienberatung einstellen, betonte Seitz im Uni-Senat. Doch längst sind es nicht mehr nur die Studierenden, die von den Studienberatern Hilfestellung erwarten. Professor Seitz erklärte, dass sich vermehrt auch Eltern mit ganz konkreten Fragestellungen an die Studienberatung wenden würden.

Neben den klassischen Feldern der Studienberatung wie dem Beratungsgespräch gibt es aber auch noch weitere Vorhaben. So könnte die Beratung von Studierenden, die auch in den einzelnen Fachbereichen stattfindet, in Zukunft auch auf eine Beratung der Absolventen ausgedehnt werden. Wünschenswert wäre die Schaffung eines „Career Centers“ nach US-amerikanischem Vorbild, erklärte Professor Seitz. In diesem Center könnte man die Studierenden beispielsweise mit der Vermittlung von Praktika während des Studiums gezielter als bisher auf den Übergang von der Hochschule in die Berufswelt vorbereiten.

von Manfred Hitzeroth

Mehr lesen Sie am Samstag in der Printausgabe der OP.

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