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Sommer-Uni über den Nahost-Konflikt

Philipps-Universität Sommer-Uni über den Nahost-Konflikt

48 Studierende aus aller Welt besuchen bei der Internationalen Hessischen Sommer-Universität an der Marburger Universität Seminare zum Thema „Frieden und Konflikt“.

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Lehrende und Studierende von der Internationalen Sommer-Universität sowie Vertreter der Stadt Marburg kamen am Dienstag zur Eröffnung der Sommer-Uni zusammen.

Quelle: Philipps-Universität

Marburg. Am Dienstag ist im Musizierhaus der Philipps-Universität die zwölfte Hessische Internationale Sommeruniversität (ISU) eröffnet worden. Zum Start gab es einen feierlichen Empfang in dem Häuschen am Alten Botanischen Garten, zu dem ein Buffet gehörte. Vier Wochen lang werden 48 Studierende aus aller Welt wie den USA, Israel, Australien, Kanada oder Russland an Seminaren auf Deutsch und Englisch teilnehmen, die das Thema „Frieden und Konflikt. Naher und Mittlerer Osten – Eine europäische Sicht“ aus soziologischer, sozialpsychologischer und kultur- wie regionalwissenschaftlicher Perspektive beleuchten.

Darüber hinaus werden ihnen Arabisch-Sprachkurse sowie ein attraktives Rahmenprogramm mit Exkursionen, kulturellen Veranstaltungen, Vorträgen und gemeinsamen Feiern geboten. Unter anderem werden an den Wochenenden Reisen nach Weimar und Straßburg angeboten. Außerdem besuchen die Studierenden eine Moschee und eine Synagoge. Die diesjährige Sommeruniversität profitiert von den Kompetenzen und Synergien zweier Einrichtungen der Philipps-Universität: Wissenschaftliche Leiter sind Privatdozent Dr. Johannes M. Becker vom Zentrum für Konfliktforschung und Professor Rachid Ouaissa vom Centrum für Nah- und Mittelost-Studien der Marburger Universität.

Erstmals erhalten auch Studierende der Philipps-Universität ein Stipendium zur Teilnahme am ansonsten kostenpflichtigen Programm. Sie konnten sich über die Fachbereiche der Universität bewerben und erhalten für die belegten Seminare Leistungspunkte. Neben den anrechenbaren Leistungen nehmen die fortgeschrittenen Bachelorstudierenden aus Marburg ebenso wie ihre Kommilitonen aus Australien, Israel, Kanada, der Russischen Föderation, der Ukraine, den USA und Vietnam noch mehr mit: „Die Teilnehmer der ISU machen fachliche, sprachliche und interkulturelle Erfahrungen, die sie nie vergessen werden“, erklärt Cornelia Janus, die Koordinatorin der ISU.

von Manfred Hitzeroth

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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