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So muss ein Seminar aufgebaut sein

Die Professoren haben das Wort: So muss ein Seminar aufgebaut sein

In Teil fünf der Serie nennen die Professoren ihre Ansprüche an die eigenen Seminare und Vorlesungen.

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Power-Point-Präsentationen sind mittlerweile Teil fast jeder Vorlesung.

Quelle: Tobias Kleinschmidt

Marburg. Bei aller Kritik (oder auch Zufriedenheit) mit der Bologna-Reform, lassen sich die Lehrenden davon nicht beirren und stellen nach wie vor hohe Ansprüche an ihre eigenen Veranstaltungen. Auf die Frage „Wie muss ein Seminar, bzw. eine Vorlesung ablaufen, damit Sie zufrieden sind?“ wird häufig genannt, wie wichtig es ist, selbst gut vorbereitet zu sein. Die Veranstaltungen sollen gut strukturiert, interessant und ansprechend formuliert und anschaulich präsentiert sein. Viele wünschen sich auch eine angemessene Teilnehmerzahl. Darüber hinaus erhoffen sich die meisten eine aktive Teilnahme und regelmäßige Anwesenheit durch die Studierenden, kritische Diskussionsbeiträge und eine gute Vorbereitung der Texte.

Der Zeitplan sollte aufgehen

Eine/r Lehrende/r im Fachbereich Philosophie schreibt beispielsweise auch: „Klare informative Power-Point-Folien und unterhaltende, motivierende Materialien, Zeit für Extras, zum Beispiel einen Blog einrichten, neue Lehrformen erproben, Frageteile und Aktivphase in die Vorlesung einbauen.“ Ein/e Professor/in der Kunstgeschichte schreibt: „Gelungen ist eine Vorlesung, wenn Aktualisierung gelingt, wenn der Zeitplan, trotz möglicher Krankheitsausfälle (…) einigermaßen aufgeht und die Studierenden in den anschließenden Lernkontrollen tatsächlich belegen, dass sie die mir wichtigen Aspekte verstanden und mitgenommen haben.“

Der Großteil der teilnehmenden Professor/innen antworteten auf die darauffolgende Frage („In wie vielen Ihrer Veranstaltungen sehen Sie diese Ansprüche erfüllt?“) nahezu einheitlich „in fast allen“ an.

von Kristina Gerstenmaier

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