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Uni und Stadt Protest gegen Schließung von Studiengang
UNIversum Uni und Stadt Protest gegen Schließung von Studiengang
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19:19 18.11.2011
„Während rund um Marburg die Masterstudiengänge für Gesundheitsfachberufe aus dem Boden schießen, scheint man in Marburg die bundesweite Entwicklung nicht sehen zu wollen“, kritisieren die Studierenden in einem offenen Brief. Quelle: Pixelio

Marburg. Die Zustimmung des Uni-Präsidiums und des Uni-Senats zum Beschluss des Fachbereichs Medizin, den Master-Studiengang Physiotherapie im Jahre 2016 einzustellen, hat bei den Masterstudierenden sowie Absolventen der vorgeschalteten Bachelor-Studiengänge der Uni Marburg und der Fachhochschule Fulda für „blankes Entsetzen“ gesorgt.

Das geht aus einem auch vom Bundesstudierendenrat im Fachverband Physiotherapie unterzeichneten „Offenen Brief“ hervor, der der OP vorliegt.

Bereits in der Senatssitzung am 24. Oktober hatten die Senatoren bei 12 Ja-Stimmen und 5 Enthaltungen dem Plan zugestimmt, den im Jahr 2000 eingerichteten Studiengang vor allem wegen mangelnder Finanzierungsmöglichkeiten wieder einzustellen (die OP berichtete).

Studiendekan Professor Klaus-Jochen Klose hatte zudem angemerkt, dass bei der Berufung eines Nachfolgers des bis dato für die Betreuung der Master-Studierenden zuständigen Professors der Schwerpunkt Physiotherapie nicht vorgeschrieben worden sei.

„Während rund um Marburg die Masterstudiengänge für Gesundheitsfachberufe aus dem Boden schießen, scheint man in Marburg die bundesweite Entwicklung nicht sehen zu wollen“, kritisieren die Studierenden in ihrem Schreiben. Der in Kooperation mit der Hochschule Fulda organisierte Marburger Studiengang habe im Bereich der klinischen Forschung hervorragend ausgebildete AbsolventInnen hervorgebracht.

von Manfred Hitzeroth

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