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Studenten und ihre Jobs

Offenes Wesen und "Schwäche für Osteuropa"

"Durch Sprache öffnet sich eine neue Welt", sagt Sarah Kellner. Obwohl sie bereits ein Examen in Deutsch und Ethik hat, studiert sie Deutsch als Fremdsprache, um Aus-länder unterrichten zu können.
Sarah Kellner sitzt an der Ausleihtheke der Bibliothek Germanistik und Medienwissenschaften.

Sarah Kellner sitzt an der Ausleihtheke der Bibliothek Germanistik und Medienwissenschaften.

© Peter Gassner

Marburg. „Ich habe einfach gemerkt, dass es mir mehr Spaß macht, mit Migranten zu arbeiten“, begründet die 28-Jährige ihr weiteres Studium. Schließlich seien bei diesen Menschen „die Fortschritte viel schneller zu sehen“. Das nötige Geld für die längere akademische Ausbildung will jedoch erst einmal verdient sein. Für ihren Lebensunterhalt selbst aufzukommen ist ihr wichtig, sagt die Studentin aus dem schlewig-holsteinischen Elmshorn. Daher arbeitet sie in Teilzeit bei der Fachbibliothek Germanistik und Medienwissenschaften. „Für mich ist das natürlich der ideale Job“, findet sie, denn „er ist ja im gleichen Fachbereich“.

130000 Medien befinden sich in der Bibliothek, neben Büchern sind das beispielsweise auch DVDs und Videos. Diese zu verleihen, zurückzunehmen, wieder in die Regale zu räumen oder die Ausleihe zu verlängern, ist dabei Kellners Hauptaufgabe. Wichtig ist zudem „der Kontakt zu den Benutzern“, erklärt sie. Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und ein offenes Wesen seien daher gefragt. Ein gewisser Überblick über die Regale sei ebenfalls nötig, um auf Fragen und Wünsche der Nutzer eingehen zu können.

Für ihre spätere berufliche Tätigkeit sei es gut, in ihrer jetzigen Stelle bereits „die Kommunikation zu trainieren, gerade auch mit den Menschen, die kein Deutsch sprechen“, glaubt die Studentin. Zudem lernt sie in der Bibliothek eine Menge Unterrichtsmaterial kennen, das sie eines Tages gebrauchen könnte. Dass dies dann allerdings in einer deutschen Schule sein wird, ist zunächst unwahrscheinlich. „Ich plane erst einmal nicht ins Referendariat zu gehen“, so Kellner. Stattdessen kann sie sich gut vorstellen an der VHS zu arbeiten, oder aber Deutschkurse im Ausland zu geben. „Ich habe eine Schwäche für Osteuropa“, verrät sie. Ihre Traumstadt ist daher Prag.

von Peter Gassner

[Peter Gassner]

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