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„Notruf 113“: Mehr Fehler im Uni-Klinikum

Vorwürfe „Notruf 113“: Mehr Fehler im Uni-Klinikum

Die Initiative „Notruf 113“ wirft dem Uni-Klinikum eine „unzureichende Qualität“ der Patientenversorgung vor. Kliniksprecher Frank Steibli wehrt sich im Gegenzug gegen „pauschale und nicht belegbare Vorwürfe“.

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Das Hauptgebäude des Marburger Uni-Klinikums auf den Lahnbergen: Die aktuelle Lage der Patientenversorgung ist das Thema einer Stellungnahme der Initiative „Notruf 113“.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Eine ansteigende Fehlerhäufigkeit bei der Behandlung von Patienten im Uni-Klinikum Gießen und Marburg wird in einer Stellungnahme der Marburger Initiative „Notruf 113“ bemängelt, die sie heute bei der Landtagsanhörung zum Krankenhausgesetz vorträgt.

Zudem kritisiert die Initiative unter anderem, dass Arzt-Patientengespräche im Klinikum häufig zu kurz kämen. Außerdem bestehe die Gefahr, dass die Diagnosestellung und Therapie in dem privatisierten Uni-Klinikum nach ökonomischen Gesichtspunkten erfolge.

Unter anderem fordert „Notruf 113“ in dem Papier eine bessere Qualitätskontrolle sowie die Einhaltung von qualitativen und quantitativen Mindeststandards durch das medizinsche Fachpersonal und die Pflegekräfte.

Klinikums-Sprecher Frank Steibli sagte auf Anfrage dieser Zeitung, dass der „Interessensverband Notruf 113“ die Anhörung dazu nutze, um seine „in weiten Teilen unberechtigte Vorwürfe zu verbreiten“. Natürlich sei die Arbeit im Klinikum nicht völlig fehlerlos. Jedoch werde alles getan, um die Behandlungsqualität zu steigern. Jedoch werde die hervorragende Arbeit der mehr als 7.000 Mitarbeiter des Klinikums durch die Behauptungen von „Notruf 113“ beschädigt.

von Manfred Hitzeroth

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten OP.

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