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Nebenjobs

„Nicht zurückhaltend“ und stressresistent

In der vergangenen Woche fand die große Messe der Region - die Oberhessenschau - auf dem Marburger Messegelände statt. Im Einsatz waren dabei auch einige Studenten, so wie Louisa-Marie Steidle.
Louisa-Marie Steidle am Infostand der Oberhessenschau auf dem Marburger Messegelände.

Louisa-Marie Steidle am Infostand der Oberhessenschau auf dem Marburger Messegelände.

© Peter Gassner

Marburg. Am Informationsstand neben dem Eingang wies die 21-Jährige den Besuchern den Weg und half ihnen, sich auf dem Gelände zurecht zu finden. Bei mehr als 350 Ausstellern, die an den fünf Tagen ihre Produkte und Dienstleistungen anboten, ein Job, der einen guten Überblick voraussetzt. Die Aussteller kamen dabei aus nahezu allen Bereichen der Wirtschaft. Die nötigen Kenntnisse über Gelände und Aussteller brachte Louisa-Marie Steidle jedoch zweifelsohne mit. Schließlich arbeitet sie bereits seit einigen Monaten für die Messe Marburg.

Im Vordergrund steht die Praxiserfahrung

Die BWL-Studentin im vierten Semester wurde auf den Job durch eine Freundin aufmerksam, die dort ebenfalls neben dem Studium mit aushilft. Ein bis zweimal die Woche organisiert sie seitdem Vorträge, kümmert sich um die Ausstellung von Ausstellerausweisen und hilft bei der Vorbereitung von Messen. Für die Oberhessenschau arbeitete sie nun sogar fünf Tage am Stück.

Natürlich, so sagt sie, macht sie den Job auch deswegen, um sich für ihr Studium etwas dazu zu verdienen. Im Vordergrund steht für sie aber vor allem die Praxiserfahrung. „Mit BWL ist ja vieles möglich“, sagt sie zwar, dennoch kann sie es sich gut vorstellen später einmal im Marketing-Bereich zu arbeiten. Messe-Erfahrung käme ihr dort sicherlich zugute. Erste Kontakte knüpfen zu können sei dabei ein weiterer positiver Aspekt. „Ich arbeite aber auch sehr gerne direkt mit den Kunden“, ergänzt die Studentin. An den Messetagen, an denen sie meist neun Stunden arbeitet, bedeute dies allerdings eine Menge Stress. „Man muss sehr viel herumlaufen“, verrät sie, trotzdem „macht es eine Menge Spaß“. Voraussetzung für die Arbeit sei Stressresistenz und „nicht zurückhaltend zu sein“.

von Peter Gassner

[Peter Gassner]

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