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Nach Tod im Uni-Klinikum: Toter wird um Unfallbericht gebeten

Marburg Nach Tod im Uni-Klinikum: Toter wird um Unfallbericht gebeten

Der 75-Jährige, der nach einer falschen Bluttransfusion im Uni-Klinikum gestorben ist, erhielt nach seinem Tod Post von seiner Krankenkasse.

Marburg. In dem Schreiben fordert diese den Verstorbenen auf, einen Unfallbogen auszufüllen. Offenbar wähnte die Kasse den Mann aufgrund der vom Rhön-Klinikum übermittelten Diagnose noch am Leben. Weil sie Schadensansprüche gegen Dritte prüfen wolle, benötige sie die Mithilfe des Patienten. Als die Tochter des Verstorbenen sich an die Krankenkasse wandte und um Aufklärung bat, erhielt sie die Auskunft, das Klinikum habe mitgeteilt, dass der Mann Fuß und Knöchel verloren habe.

Professor Rainer Moosdorf, ärztlicher Leiter des Uni-Klinikums, konnte sich dies am Freitag auf Anfrage nicht erklären. Es müsse eine Verwechslung gegeben habe.

von Heike Horst

Mehr lesen Sie am Samstag in der Printausgabe der OP.

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