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Marburger Professoren zum Bachelor

Umfrage Marburger Professoren zum Bachelor

Teil 2 der Umfrage-Auswertung: So stehen die Marburger Lehrenden zum Bachelor.

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Lerne ich das richtige? Eine eigene Kurskorrektur sei durch die Bachelor-Studiengänge einfacher geworden, so ein gefragter Lehrender.

Quelle: Stephan Bachmann / pixelio.de

Marburg. Vergangene Woche lasen Sie an dieser Stelle kritische Stimmen bezüglich des Bachelor-Systems. Nahezu alle Marburger Lehrenden, die an der Umfrage teilnahmen, zeigen sich unzufrieden mit den Entwicklungen durch den Bologna-Prozess. Wenige sehen Vor- und Nachteile. Gänzlich zufrieden mit den Umstrukturierungen zeigen sich lediglich zwei der Umfrageteilnehmer. Eine(r) von ihnen, ein(e) Professor(in) der Literatur- und Kulturwissenschaft, schreibt, die Umstrukturierung sei sinnvoll, da den Studierenden die Möglichkeit gebe, früher fertig zu werden und sich neu zu orientieren. Manche direkt im Berufsleben, andere im Master-Studiengang oder im In- oder Ausland. Durch verkürzte Studienzeit sei das Auslandsjahr organisatorisch zwar etwas schwerer, „durch die großzügige Anerkennungspraxis wird dieser organisatorische Nachteil jedoch zum Teil wieder ausgeglichen.“

Die Frage sei falsch gestellt, so die Sichtweise eines/er Lehrenden aus dem Bereich Naturwissenschaften. Der eigentliche Zweck der Modularisierung sei die Ermöglichung einer Kurskorrektur für die Studierenden bereits nach drei Jahren, indem unter vielen Optionen ein weiterführender Master ausgesucht wird. Oder man wähle die Möglichkeit sich auf dem Arbeitsmarkt auszuprobieren, oder sogar ein neues Bachelorstudium. „Es ist gar nicht zu erwarten, dass man mit einem Bachelor nach drei Jahren soviel weiß, wie vorher mit einem Diplom nach fünf. In der alten Studienordnung war das Vordiplom kein Abschluss.“

von Kristina Gerstenmaier

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