Volltextsuche über das Angebot:

29 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Kein Geld für Islamstudien

Philipps-Universität Kein Geld für Islamstudien

In Hessen wird vorerst keine Hochschule Geld vom Bund bekommen, um Imame und islamische Religionslehrer auszubilden.

Voriger Artikel
Psychologen erforschen die Liebe
Nächster Artikel
Von Dryander über Baldinger zu Behring

Auf der Buchmesse wurde eine vergoldete Ausgabe des Koran präsentiert. Islamstudien sollen in Marburg gelehrt werden.

Quelle: dpa

Marburg. Die Universitäten Marburg und Gießen gingen bei einer Entscheidung in Berlin leer aus. Das gemeinsame Konzept der Hochschulen konnte die Jury nicht überzeugen, wie Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) am Donnerstag sagte.

Stattdessen gingen die Konzepte der Universitäten aus Münster, Osnabrück und Tübingen als Sieger aus der Entscheidung hervor. Die hessische Landesregierung kündigte an, die Pläne für ein Zentrum für Islamische Studien und Religionspädagogik aus eigener Kraft voranzutreiben. Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) und Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) erklärten, es werde „sehr schnell Gespräche mit allen beteiligten Ressorts und den betreffenden Hochschulen geben“.

Nach Aussage eines Sprechers des Wirtschaftsministeriums hat weiterhin die Förderung eines Zentrums in Marburg und Gießen Priorität. Es werde geprüft, einen erneuten Antrag in einer weiteren Runde des Bundesförderprogramms zu stellen.

von Manfred Hitzeroth

Mehr lesen Sie am Freitag in der gedruckten OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Instagram