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Immer bessere Chancen für Frühchen

Medizin Immer bessere Chancen für Frühchen

Rund 8.000 Kinder werden jährlich in Deutschland vor der 32. Schwangerschaftswoche geboren. Am Weltfrühchentag am 17. November informieren Marburger Experten über Risiken und Chancen.

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In Marburg und Gießen bald Lungenzentrum?

Ramona Reinhardt freut sich über ihre Tochter Serafina. Die Mutter streichelt ihr Frühgeborenes, das im Inkubator liegt.

Quelle: Anna Ntemiris

Marburg. In Marburg kommen jährlich etwa 50 Frühgeborene zur Welt, die weniger als 1.500 Gramm wiegen.

Entscheidend für das Überleben und die Entwicklung der Frühchen sei eine Geburt in einem spezialisierten Perinatalzentrum, wie es dies am Uni-Klinikum gibt, sagt Professor Rolf Felix Maier, Direktor der Kinderklinik. In enger Kooperation betreuen die Frauenklinik und die Klinik für Neonatologie Risikoschwangerschaften. Jeglicher Transport sei für Frühchen sehr gefährlich, daher müsse die Geburt in Kliniken stattfinden, wo eine entsprechende Intensivstation vorhanden ist.

Maier und sein Team nehmen in Kürze an einer europaweiten Studie zur Entwicklung von Frühchen teil. Zwar gibt es immer mehr Fortschritte in der Forschung, doch auch noch offene Fragen. Befassten sich die Mediziner früher hauptsächlich mit der Lungenfunktion von Frühchen, so widmen diese sich heute mehr dem Gehirn. Und wie man heute weiß, dürfen Frühchen nicht zu viel Sauerstoff erhalten.

von Anna Ntemiris

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Professor Rolf Maier

„Es ist ein sehr ernsthafter Beruf, aber er braucht auch eine große Portion Fröhlichkeit“, sagt Professor Dr. Rolf F. Maier, der Direktor der Kinderklinik, über seinen Beruf – den des Kinderarztes.

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