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Stiftungsprofessur

Herzmuskelentzündung als Forschungsfeld

Seit mehr als einem halben Jahr besetzt Professor Thomas Meyer eine der zwei Stiftungsprofessuren der Dr. Reinfried Pohl-Stiftung.

Professor Thomas Meyer im Labor. Er hat eine Stiftungsprofessur.

© Privatfoto

Marburg. Aufgrund der Unterstützung mit Sach- und Personalmitteln kann er sich an der Philipps-Universität Marburg intensiv und eigenverantwortlich mit der Forschung auf dem Gebiet der Herzmuskelentzündung befassen. Solche Rahmenbedingungen seien heutzutage nicht mehr selbstverständlich. „Ich begrüße es sehr, dass eine gemeinnützige Stiftung wie die Dr. Reinfried- Pohl-Stiftung großzügig Forschungsgelder für die Universität spendet, die an keinerlei Auflagen gebunden sind, und die es mir als Stiftungsprofessor erlauben, frei und unabhängig biomedizinische Grundlagenforschung im internationalen Wettbewerb durchführen zu können“, so Meyer.

Dass die Bedeutung von Stiftungsprofessuren in Deutschland zugenommen hat, belegt auch die Studie „Stiftungsprofessuren in Deutschland“ vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. So gab es 2009 in Deutschland bereits rund 660 aktuell laufende, aus Drittmitteln finanzierte Lehrstühle. Sie schaffen die notwendigen Freiräume, um neue Forschungsgebiete zu erschließen und Innovationen in Studium und Lehre umzusetzen. Zudem verhelfen Stiftungsprofessuren deutschen Hochschulen, zur internationalen Spitze bei Forschung und Lehre aufzuschließen.

Thomas Meyer ist seit 2006 an der Philipps-Universität Marburg tätig. Zuvor war er Mitglied der Nachwuchsgruppe Zelluläre Signalverarbeitung am Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie in Berlin-Buch. Nachdem er sich langjährig mit den Grundlagen der kardiovaskulären Medizin befasste, liegt sein jetziges Forschungsgebiet im Bereich der Biochemie der Entzündungsprozesse. Er betreibt Grundlagenforschung auf dem Gebiet der biochemischen Signalverarbeitung und beschäftigt sich mit molekularen Prozessen bei Herzerkrankungen.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.


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