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Gehirnerschütterung mit Folgen

Forschung Gehirnerschütterung mit Folgen

Gehirnerschütterungen können entgegen der gängigen medizinischen Lehrmeinung gravierende Langzeitwirkungen haben. Das ist das Ergebnis einer Studie unter Leitung des Marburger Psychiaters Dr. Carsten Konrad.

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Mechthild Wallnig und Dr. Jens Sommer am Forschungs-Magnetresonanztomograph (MRT) im Medizinischen Zentrum für Nervenheilkunde der Uni Marburg. Mit Hilfe eines MRT wurde eine Studie zu Gehirnerschütterungen erstellt.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Gehirnerschütterungen können entgegen der gängigen medizinischen Lehrmeinung gravierende Langzeitwirkungen haben. Das ist das Ergebnis einer Studie unter Leitung des Marburger Psychiaters Dr. Carsten Konrad.

„Fast die Hälfte aller von uns für die Studie untersuchten Patienten wiesen sechs Jahre, nachdem sie eine Gehirnerschütterung erlitten hatten, spürbare Beeinträchtigungen des Gehirns auf“, berichtet Konrad. Bisher war die Schulmedizin davon ausgegangen, dass eine Gehirnerschütterung (leichtes Schädel-Hirn-Trauma) nach einer kurzen Bewusstlosigkeit und einer höchstens 24stündigen Gedächtnislücke keine bleibenden gesundheitlichen Schäden mit sich bringt. Unstrittig ist hingegen, dass eine Gehirnprellung (mittelschweres Schädel-Hirn-Trauma) oder eine Gehirnquetschung (schweres Schädel-Hirn-Trauma) zu lang andauernden Bewusstseinsstörungen und noch schwereren Komplikationen führen kann.

Auf der Sonderseite „Forschung Marburg“ stellen wir heute ausführlich die Entstehungsgeschichte des Forschungsprojekt und die Ergebnisse des Teams um Dr. Konrad vor.

von Manfred Hitzeroth

Mehr lesen Sie am Freitag in der Printausgabe der OP.

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