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Gebäude wachsen aus dem Staub

Das ändert sich dieses Semester Gebäude wachsen aus dem Staub

Zahlreiche Bauprojektedurchziehen das Stadtgebiet. Die Philipps-Universität möchte ihren Wissenschafts-Standort stärken. Aber auch das Angebot für Studenten beinhaltet einige Neuerungen.

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Rückblick: Im Juni dieses Jahres war bereits Richtfest für den Neubau am Fachbereich Chemie auf den Lahnbergen.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Die Erde türmt sich auf, Maschinen arbeiten sich in den Boden und neue Gebäude wachsen aus dem Staub. Im gesamten Stadtgebiet wird gewerkelt, um der Uni auch ein überarbeitetes Äußeres zu verleihen. Dies geschieht in besonderem Maße am Gelände des neu entstehenden „Campus Firmanei“.

Das Gebiet umfasst circa zwölf Hektar, dazu zählen das ehemalige Klinikviertel, der Alte Botanische Garten und das Areal um die ehemalige Brauerei. Und genau dort laufen auch die Vorarbeiten für den Neubau der Universitätsbibliothek.

Anfang 2014 soll dann auch die Grundsteinlegung für den Deutschen Sprachatlas vorgenommen werden (DSA) und die Bauarbeiten beginnen. Ab Mitte 2015 soll der Fachbereich Germanistik und Kunstwissenschaften das Gebäude nutzen können. Das 1876 gegründete Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas ist das älteste sprachwissenschaftliche Forschungszentrum der Welt. Dort wurde die Sprachgeographie als wissenschaftliche Disziplin gegründet.

Campus Lahnberge

  • Aber nicht nur in der Innenstadt wird gebaut. Auf den Lahnbergen entstehen gleich drei neue wissenschaftliche Zentren.
  • Die Synthetische Mikrobiologie, genannt „Synmikro“, soll bereits im ersten Quartal des kommenden Jahres fertiggestellt werden.
  • Das Zentrum für Tumor und Entzündung soll ebenfalls im Frühjahr fertig sein. Fünf Professoren und mehrere Nachwuchsgruppen sollen dort ihren Tätigkeiten nachgehen.
  • Beim Neubau für den Fachbereich Chemie wird es noch ein wenig länger dauern. Die Arbeiten sind in vollem Gange, mit einer Fertigstellung rechnen die Verantwortlichen jedoch erst im zweiten Quartal 2014. Das dreigeschossige Gebäude soll den 300 Beschäftigten und etwa 1000 Studierenden genügend Platz für Lehre und Forschung bieten.

Uni-Präsidentin Katharina Krause sieht durch die vielen baulichen Veränderungen einen erhebliche Vorteile für den Wissenschaftsstandort Marburg: „Wenn im nächsten Jahr die Neubauten der Chemie, des Zentrums für Synthetische Mikrobiologie und des Zentrums Tumor und Entzündung fertig gestellt werden, hat die Universität ein wichtiges Etappenziel in der Entwicklung des Campus Lahnberge erreicht. Dann werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die Studierenden die Synergieeffekte nutzen können, die durch die räumliche Konzentration der Lebens- und Naturwissenschaften möglich werden“.

Neues vom Hochschulsport

Wer sich im kommenden Semester sportlich betätigen möchte, sollte einen Blick auf die Seite des Zentrums für Hochschulsport werfen. Ab dem 21. Oktober startet dort die Online-Anmeldung für die verschiedenen Kursprogramme.

"Studium Generale"

„700 Jahre Boccaccio“, lautet in diesem Semester der Titel des „Studium Generale“. Alles rund um den italienischen Schriftsteller, Demokraten, Dichter und Humanismus-Vertreter erfahren die Zuhörer ab dem 16. Oktober im Audimax. Alle folgenden Termine, jeweils von 20 bis 22 Uhr, sind auf der Internetseite www.uni-marburg.de ersichtlich.

von Dennis Siepmann

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