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Erstis feiern bis in den frühen Morgen

Erstsemesterfest in Marburg Erstis feiern bis in den frühen Morgen

Das Erstsemesterfest der Marburger Universität ist Kult. Unter dem Namen „AStA-ErstiParty“ haben bereits in den vergangenen Jahrzehnten Generationen von Studierenden zu Beginn jedes Semesters gemeinsam gefeiert. Und diese Tradition wird auch im Jahr 2010 in Marburg fortgeführt.

Marburg. „Endlich ist es wieder so weit. Hunderte von Studis trudeln ins Lahntal ein und ihnen gebührt eine angemessene Begrüßung! Zum Einstand gibt es wie zu jedem Beginn des Semesters eine AStA-Party, die all die Besonderheiten hat, die man sich als Ersti wünscht“, so die Veranstalter vom Allgemeinen Studierendenausschuss.

Wegen der baufälligen Fensterfront und des nun begonnenen Umbaus fällt der traditionelle Feierort des Uni-Hörsaalgebäudes allerdings seit einigen Jahren flach. Stattdessen gab es noch im vergangenen Wintersemester eine „Nacht der Clubs“ in verschiedenen Locations.

Doch die Aufsplittung auf verschiedene Standorte hat sich nicht bewährt. „Die Studierenden hatten Schwierigkeiten, sich zu treffen“, erläutert Victoria Krohn vom AStA-Kulturreferat.

Dabei ist es gerade der Ansatz der Erstsemesterparty, dass sie einen Treffpunkt für die neuen Studierenden und ihre „alteingesessenen“ Kommilitonen bietet. Deswegen gibt es jetzt wieder nur einen Fetenort – und zwar wie schon zum Auftakt des Sommersemesters den Club „Till Dawn“. Die früher unter dem Namen „Kult“ bekannte Disco liegt im Industriegebiet Süd nur einige hundert Meter entfernt vom Südbahnhof. Damit auch alle Studis problemlos „Till Dawn“ (also bis zum frühen Morgen) feiern können, soll die Ersti-Party die ganze Nacht hindurch mit Shuttle-Bussen erreichbar sein, die vom Hauptbahnhof über die Innenstadt bis zum „Till Dawn“ fahren. Zudem gibt es einen bewachten Fahrradparkplatz und ein kostenloses Frauentaxi. Ein AStA-Infostand sowie ein Stand mit libanesischen Spezialitäten runden das Service-Angebot ab.

„Wir rechnen insgesamt mit rund 2500 Partygästen“, erzählt Victoria Krohn. Und für die gibt es am Freitag, 22. Oktober, ein abwechslungsreiches Musikprogramm. „Das Kulturreferat freut sich darauf, den Erstis auf ihrer Einstandsparty erneut einen fetten Einstand in der neuen StudiHeimat zu bereiten“, schreiben die Veranstalter.

Die Lokalmatadoren von „Lechuga“ legen um 19.30 Uhr los. Die Mestizo-Band aus Marburg will mit ihrer Mischung aus Latin-Ska, Reggae und Balkan-Klängen bereits am Anfang für gute Laune sorgen.

Der Kulturladen KFZ ist Mitveranstalter für den Act, der dann ab 20 Uhr im Zelt vor dem „Till Dawn“ angesagt ist. „Dendemann“ ist eher ein Mann der lauten Töne. Der 1974 geborene Musiker Dendemann, mit bürgerlichem Namen Daniel Ebel, stammt aus Menden im Sauerland und lebt seit 1996 in Hamburg. Bekannt wurde er durch seine wortspielverliebten Raps mit alltäglichen Geschichten. Zusammen mit DJ Rabauke bildete er ab Mitte der 90er Jahre bis 2003 das HipHop-Duo „Eins Zwo“.

Ab 21 Uhr gibt es im „Till Dawn“ die 2002 gegründete Kölner Popband „Timid Tiger“ um den Sänger Keshav Purushotam zu hören. „Timid Tiger gelingt das, woran viele Bands aus Deutschland scheitern: sie klingen international. Ihr neues Album sollte ihr endgültiger Durchbruch werden, denn diese Überdosis Pop hätte es verdient“, schreibt Jens Schimmang auf „tonspion.de“.

Ab 22.15 Uhr soll „The Sonic Boom Foundation“ im „Till Dawn“ den Reigen der Live-Acts beschließen. „The Sonic Boom Foundation“ ist eine vierköpfige deutsche Indie/Elektrorock-Band, die im Februar 2006 in Leipzig ins Leben gerufen wurde.
Wer nach den Liveacts noch richtig feiern will, hat dazu ab 23 Uhr Gelegenheit auf drei Dancefloors: Auf dem „Mainfloor“ legt DJ Matt „Independent“ und „Charts“ auf. Im „Cage“ gibt es „Drum‘n‘Bass“ mit den „Beatpainters“. Und im „Bassground“ präsentieren „Adam‘s Sin“ auch noch „Electro“, „Minimal“ und „House“.

Tickets gibt es im limitierten Vorverkauf im AStA-Geschäftszimmer im Studentenhaus am Erlenring gegen Vorlage des Studierendenausweises. Zudem wird am Freitag, 22. Oktober, am „Till Dawn“ eine Abendkasse eingerichtet (Einlass für die Konzerte: 19 Uhr; Einlass für die Party danach: 23 Uhr).

von Manfred Hitzeroth

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