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Uni und Stadt Entwarnung in Sachen Luftbelastung
UNIversum Uni und Stadt Entwarnung in Sachen Luftbelastung
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20:08 24.08.2011
In der Philosophischen Fakultät gibt es immer wieder Baustellen. Bei der Herausnahme von Dämmmaterial gibt es für Handwerker spezielle Sicherheitsvorschriften. Quelle: Privatfoto

Marburg. Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) hatte in einer Anfrage auf das Thema hingewiesen. In dem Schreiben ging es um das Thema „Faser- und Feinstaubbelastung“ in einem Raum im Block D der geisteswissenschaftlichen Türme.

Dazu schrieb die Asta-Vorsitzende Linda Spieckermann, dass diese Belastung überdurchschnittlich hoch sei und die Lehr- und Lernsituation eingeschränkt sein solle. Um gesundheitliche Belastungen der Studierenden und der Uni-Mitarbeiter prinzipiell auszuschließen, forderte die Asta-Vorsitzende zudem eine Überprüfung aller Räume in der Philosophischen Fakultät auf Schadstoffbelastung in der Luft.

Diese Forderung wird auch von Professorin Sonja Fielitz, der Dekanin des Fachbereichs Fremdsprachliche Philologien, im Namen ihres Fachbereichs unterstützt. „Kollegen klagen vor allem über häufig auftretende Erkrankungen der Atemwege“, ergänzt die Dekanin.

Im Uni-Senat machte der Uni-Kanzler Dr. Friedhelm Nonne deutlich, dass aus Sicht der Uni-Leitung kein Handlungsbedarf bestehe. Nonne verwies zur Begründung gegenüber der OP auf Dr. Annette Biederbick, die bei der Universität für den Arbeitsschutz zuständig ist. „Es gibt in der Philosophischen Fakultät keine Asbest-Belastung“, erklärte Dr. Annette Biederbick. Bereits vor einigen Jahren seien dort wiederholt Messungen der Raumluft durchgeführt worden.

von Manfred Hitzeroth

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