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Mitstreiter für Hungerlauf gesucht

Einmal das Ego hinten anstellen

Luisa Bänfer ist auf der Suche. Auf der Suche nach Gleichgesinnten. Nach Menschen, die auch mal loslassen wollen und eben nicht danach fragen, was es für sie persönlich zu gewinnen gibt.
Muskeln zeigen: Jurastudentin Luisa Bänfer will ihre Kraft für den guten Zweck investieren und sucht noch nach Mitstreitern für den Biedenkopfer Hungerlauf.Foto: Dennis Siepmann

Muskeln zeigen: Jurastudentin Luisa Bänfer will ihre Kraft für den guten Zweck investieren und sucht noch nach Mitstreitern für den Biedenkopfer Hungerlauf.Foto: Dennis Siepmann

Marburg. „Tu etwas für deinen Körper! Denk an deine Altersvorsorge! Und vergiss ja nicht, mobil und erreichbar zu bleiben!“ Im täglichen Leben prasselt eine Fülle von Werbebotschaften auf den Ottonormalverbraucher ein. Für Studentin Luisa Bänfer fördert diese Welt nur allzu oft den Egoismus in den Menschen zutage. „Viele versuchen immer zuerst einen persönlichen Nutzen in dem zu sehen, was sie tun“, sagt die 20-Jährige.

Sie selbst möchte einen anderen Weg gehen – beziehungsweise laufen. Und zwar Runde für Runde für den guten Zweck. Luisa Bänfer engagiert sich für den Biedenkopfer Hungerlauf. Die Veranstaltung (Infos im Hintergrundkasten) dient einem karitativen Zweck. Jeder Teilnehmer läuft dabei auf dem Rundkurs so viele Kilometer, wie er möchte. Der Läufer sucht sich Paten oder Sponsoren selbst, die bereit sind, für jeden gelaufenen Kilometer einen bestimmten Geldbetrag oder einen Festbetrag zu spenden. Der Gesamtbetrag wird anschließend an humanitäre Projekte weitergeleitet.

Luisa Bänfer möchte helfen und rührt fleißig die Werbetrommel für die Veranstaltung. Für ihren Einsatz bekommt sie weder Entlohnung, noch wissen die Organisatoren des Laufs überhaupt, dass die 20-Jährige in Marburg ein Team formieren möchte. „Ich bin in keinem der teilnehmenden Vereine und habe auch keine Verbindung zu den Begünstigten“, sagt Luisa Bänfer.

Warum dann also ihr Engagement? „Es geht darum, etwas für andere zu tun, ohne einen persönlichen Nutzen daraus zu ziehen“, sagt die Jurastudentin. Die Erfahrung, auf diese Weise zu helfen, sei eine ganz besondere Art des Glücks, sagt sie. Ein Glücksgefühl, das sie mit anderen teilen möchte. „Man kann auch in einem kleinen Rahmen viel bewirken“, ist sich Bänfer sicher. Die Suche nach potenziellen Mitstreitern hat gerade erst begonnen und noch sind die Reaktionen eher zurückhaltend. Luisa Bänfer bleibt dennoch optimistisch, auch wenn sie auf ihren Fachbereichs-Aufruf über Facebook kaum Resonanz erhalten hat.

Sie schlägt weiterhin Informationsblätter in der Uni an und kümmert sich darum, dass auch andere Fachbereiche informiert werden. „Schön wäre natürlich, wenn sich eine konstante Gemeinschaft etablieren würde, die auch bei anderen Hungerläufen antreten würde.“ Viele bezahlten in Vereinen dafür, Sport zu machen, dabei sei das beste oftmals kostenlos.

Mehr Informationen gibt es unter der facebook-Seite zum Hungerlauf: www.facebook.com/groups/546245588825568.

HIntergrund:

- Der Biedenkopfer Hun­gerlauf findet am Samstag, 5. Juli, von 10 Uhr bis 17 Uhr statt.

- Start der 3,5 Kilometer umfassenden Runde ist am Obermühlsweg (Bleiche).

- Die Begünstigten des Hungerlaufs sind das Kinderheim Bindura (Straßenkinder­hilfe in Kenia), der Epidermolysis Bulloosa e.V. und der Special Olympics Hessen e.V.


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