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Ein Solotrip von Oviedo über Salamanca nach Madrid

auslandsblog Ein Solotrip von Oviedo über Salamanca nach Madrid

Nach einer Woche intensiver letzter Begegnungen und Abschieden von vielen Freunden, bin ich inzwischen aufgebrochen auf eine kleine, einsame Reise durch das Land. Eine Art soziale Askese, nur durchbrochen von Bekannten und Unbekannten, die mir während der Reise Obdach gewähren.

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Jouka Röhm (26) studiert Romanische Philologie in Marburg und berichtete für die OP von seinem sechsmonatigen Erasmus-Aufenthalt in Oviedo/Spanien.

Quelle: Privatfoto

Oviedo. Diese Woche komme ich aus der kleinen Stadt der Dichter und Denker (Salamanca verfügt über die älteste Universität Spaniens und gilt als Hochburg der Wissenschaften) in die Stadt der Lenker (Madrid, Regierungssitz und Hauptstadt Spaniens). Für neue Erkenntnisse ist es dabei nie zu spät. Eine der ersten: Schal und Handschuhe bereits nach Hause zu schicken, erweist sich trotz milder Temperaturen als Fehler.

Eine der nächsten Erkenntnisse: Wenn mir der Boden zu heiß, äh, zu kalt wird, setze ich mich einfach in den nächsten Bus Richtung Süden. Ich bin schließlich unabhängig auf meinem Solotrip. Aber in der Hauptstadt muss ich auf jeden Fall einige Tage verbringen. Ich bin gespannt, ob es zu weiteren Massendemonstrationen der neuen linksgerichteten Partei Podemos („Wir können“) kommt, die nicht zuletzt durch den Regierungswechsel in Griechenland in den eigenen Zielen bestärkt wird: Sie fordert das Ende der Sparpolitik in Spanien.

Gleichzeitig tobt eine Debatte über Fahrverbote und Geschwindigkeitsbegrenzung, wenn die Feinstaubbelastung in Madrid ansteigt. Ob das Tempolimit aber auch für Fußgänger gilt, wie teilweise behauptet, ist aber wohl hoffentlich nur eine Ente…

von Jouka Röhm

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