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Uni und Stadt „Ein Paradies in unserer Stadt“
UNIversum Uni und Stadt „Ein Paradies in unserer Stadt“
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12:25 01.11.2010
Gut 100 Gäste, darunter Universitätspräsidentin Professorin Katharina Krause (links), waren zum Festakt ins Musizierhaus der Universität gekommen. Quelle: Stefan Weisbrod

Marburg. „Aufgrund der zentralen Lage oft nur Zwischenstation von A nach B – und allein das hebt schon die Stimmung: Am kleinen See, der eher ein Teich ist, gibt es immer Enten und Schwäne und ständig blüht irgendwas anderes.

Das an anderer Stelle bemängelte ‚Ungepflegte‘ werte ich eher positiv und in begrenztem Rahmen als ‚natürlich‘. Im Frühling und Sommer ist der Alte Botanische Garten außerdem Balkon (Leute gucken) und Garten (entspannt in der Sonne liegen), ohne auch nur im Ansatz überfüllt zu sein.“

Dieses Zitat einer ehemaligen Studentin der Philipps-Universität, eingetragen im Frühjahr 2009 in einem Onlineportal, hatte Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel herausgekramt. „Besser“, so meinte das Stadtoberhaupt während des Festakts, wäre „kaum zu beschreiben, was der Alte Botanische Garten für die Menschen in Marburg und für unsere Stadt bedeutet.“

Auch Universitätspräsidentin Professorin Katharina Krause machte in ihrem Grußwort vor rund 100 Zuhörern deutlich, welch hohen Stellenwert sie dem Alten Botanischen Garten zumisst. Gärten würden häufig mit dem Paradies in Verbindung gebracht, sie seien „herausgenommen aus dem Alltagsbetrieb“.

Diese Botschaft hörten die Mitglieder des Freundeskreises Alter Botanischer Garten sehr gerne. Deren Vorsitzende Bärbel Kaufmann erinnerte an die Gründung des Vereins im Jahr 1993. Der Freundeskreis sei zwar noch recht jung, dafür aber sehr aktiv. Daran ließ Dr. Andreas Titze, Leiter der Botanischen Gärten in Marburg, keinerlei Zweifel aufkommen.

von Stefan Weisbrod

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Montag in der Printausgabe der OP.