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Uni und Stadt Drei Millionen Euro für den Verbund
UNIversum Uni und Stadt Drei Millionen Euro für den Verbund
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20:22 19.05.2011
Privatdozent Malte Buchholz schaut im Labor durch ein „Time Lapse“-Mikroskop, das es ermöglicht, die Bewegung von Zellen nachzuverfolgen. Quelle: Archiv

Marburg. Allein auf das Marburger Teilprojekt entfällt eine Fördersumme von 400.000 Euro.

Aufgrund der langjährigen Erfahrung der Marburger Gruppe in dem Grenzgebiet zwischen Grundlagenforschung und klinischer Forschung wird das Projekt in Marburg koordiniert. Das europäische Konsortium soll das Know-how der Experten aus verschiedenen Gruppen der Krebsforschung bündeln.

Regelmäßig finden Arbeitstreffen der Forscher statt, die außerdem über den internen Teil einer Homepage auch per Computer vernetzt sind. „Die Zusammenarbeit in einem solchen europäischen Kooperationsprojekt ist extrem gewinnbringend, weil dabei über die Landesgrenzen hinweg Material, Fachleute und Kenntnisse ausgetauscht werden“, erläutert Professor Gress, der 15 Jahre Erfahrung mit der Koordination von solchen EU-Forschungsprojekten vorweisen kann.

So werden beispielsweise Wissenschaftler und Mediziner aus Marburg bei den Spezialisten am britischen Standort in Cambridge in der dortigen „Mausklinik“ in der Handhabung der Tumormäuse ausgebildet. Grundlagenforscher des Spanischen Krebsforschungsinstituts in Madrid untersuchen die Rolle von Tumorstammzellen und bindegewebiger Zellen.

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