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Uni und Stadt Die Vorgänger der U-Card
UNIversum Uni und Stadt Die Vorgänger der U-Card
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16:49 06.11.2016
Martin Baumgarten zeigt die Vorfahren der U-Card: Den U-Key (links) und eine Wertmarke aus Metall.Foto: Philipp Lauer
Marburg

Für die jeweiligen Gerichte in der Mensa gab es vier unterschiedlich große Münzen, erklärt Martine Jauernick vom Studentenwerk, sie erinnert sich noch gut an die alten Wertmarken. Kleine bronzefarbene Münzen für das Tagesgericht, kleine silberne für das sogenannte Tellergericht 2, das vegetarische.

Das etwas teurere Tellergericht 1 mit Fleisch gab es für eine bronzefarbene Münze mit viereckigem Loch in der Mitte (siehe Bild) und für Beilagen gab es silberne Münzen. „Da mussten sich die Studenten etwas früher entscheiden und sich an einem Glashäuschen im Treppenhaus die entsprechende Münze kaufen. Die Gerichte kosteten zwischen zwei und vier Mark“, sagt Jauernick.

Die Einführung des U-Key in rot für Studenten und in blau für Uni-Mitarbeiter brachte mehrere Vorteile, erklärt Martin Baumgarten, Leiter der Hochschulgastronomie. So war der Verkauf der Wertmarken personalaufwändiger. „Den U-Key hatten die Studenten immer am Schlüsselbund, die gingen nicht so schnell verloren, wie die U-Cards. Dafür ist die Karte gleichzeitig auch Leseausweis und Kopierkarte“, sagt Baumgarten.

Die Münzen kommen beim Willkommensdinner für Erst- und Zweitsemester am Donnerstag nochmal zum Einsatz. Am Infopoint im Studentenhaus und in der Cafeteria auf den Lahnbergen gibt es noch wenige Karten für das Willkommensdinner.

von Philipp Lauer