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Das Wichtigste zum Bafög

Gut zu wissen: Das Wichtigste zum Bafög

Ob man eine Studien-Förderung bekommt, entscheidet sich erst nach einem Bescheid über einen Bafög-Antrag. Dabei gibt es aber einige Dinge zu beachten.

Marburg. Schnell sein

Wichtig ist, schnellstmöglich einen formlosen Antrag zu stellen. Nur dann bezahlt das Bafög-Amt rückwirkend die Förderung. Alles andere kann auch später noch nachgereicht werden. Das Datum der Antragstellung ist entscheidend.

Nicht an Eltern verzweifeln

Wer mit einem Elternteil im Clinch liegt und vergeblich auf dessen Formblatt wartet, kann einen Antrag auf Vorauszahlung stellen. Das Amt übernimmt dann die erneute Aufforderung. Und man selbst bekommt erst mal den Höchstsatz, bis alles geklärt ist.

Gründlich sein

Werden Felder frei gelassen, gilt der Antrag als unvollständig. Es folgt ein Brief des Sachbearbeiters. Wer sich das Hickhack sparen will, prüft am Schluss noch mal alle Kästchen.

Gewusst wo

Das Studentenwerk in Marburg hat wichtige Informationen und alle wichtigen Formulare auf seiner Internetseite veröffentlicht. Hier findet man alles, was im Bundesland Hessen und der Universitätsstadt Marburg wichtig und notwendig ist. Die Adresse: http://www.studentenwerk-marburg.de/de/bafoeg-finanzierung/bafoeg.html

Online ausfüllen

Das Bafög kann auch online beantragt werden. Das spart das Durchblättern, -lesen und Ausfüllen der Anhänge. Statt dessen poppen hilfreiche Anmerkungen auf, die das Ausfüllen erleichtern. Achtung: Der Antrag wird zwar online verschickt, muss aber trotzdem ausgedruckt und zum Amt gebracht werden.

Kontaktdaten angeben

Es wird nicht ausdrücklich verlangt, aber trotzdem macht es Sinn, seine E-Mail-Adresse und die Handynummer auf dem Anschreiben zu notieren. Dann lassen sich Rückfragen vom Amt manchmal schnell und unkompliziert klären.

Antrag kopieren

Jetzt hat man sich so lange mit den Papieren herumgeschlagen - dann sollte man sich auch noch Zeit für eine Kopie des ausgefüllten Antrags nehmen. Die ist nicht nur Gold wert, falls mal ein Umschlag verloren geht, sondern auch hilfreich, wenn die ganze Prozedur beim Weiterförderungsantrag wieder von vorn losgeht.

Nachhaken

Mit drei Wochen Wartezeit bis zu einem Bescheid muss man rechnen. Wer bis dahin noch nichts gehört hat, sollte durchaus einmal nachhaken. Ist man dringend auf die erste Zahlung angewiesen, kann das Amt nach zehn Wochen eine Vorauszahlung leisten.

Unterschrift nicht vergessen

Kaum zu glauben, aber wahr: Viele sind am Ende des Antrags so erschöpft, dass sie die Unterschrift vergessen. Ohne die ist aber all die Mühe nichts wert.

von Andreas Arlt

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