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Bénédicte Savoy mit Richard-Hamann-Preis ausgezeichnet

Gelebte Kunstgeschichte Bénédicte Savoy mit Richard-Hamann-Preis ausgezeichnet

Die Französin Dr. Bénédicte Savoy ist die diesjährige Trägerin des mit 5.000 Euro dotierten „Richard Hamann-Preises für Kunstgeschichte“ der Philipps-Universität Marburg.

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Uni-Präsidentin Katharina Krause (von rechts) überreichte in der Alten Universität die Urkunde an Hamann-Preisträgerin Bénédicte Savoy. Die Stifter Peter und Karin Ahrens sowie Laudator Andreas Beyer gratulierten.

Quelle: Heiko Krause

Marburg. Savoy, die an der TU Berlin als Professorin am Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik lehrt, erhielt den vom Marburger Unternehmerehepaar Karin und Peter Ahrens gestifteten Preis für ihre herausragenden Leistungen in der Kunstgeschichte.

„Es fällt mir schwer, nicht die Amtskette abzulegen und in eigene Forschungsinteressen einzusteigen“, betonte Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause, bekanntlich selbst von Hause aus Kunsthistorikerin, in ihrer Begrüßung.

Denn die Jury habe mit ihrer einmütigen Entscheidung eine Wissenschaftlerin geehrt, die nicht nur durch ihre wissenschaftlichen Leistungen aufgefallen sei, sondern explizit ein Thema für sich beanspruche, das ganz im Sinne des Namensgebers des Preises sei.

Die Laudatio hielt Professor Andreas Beyer vom Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris. Er verwies darauf, dass eben dieses Buch längst ein Standardwerk sei und die kürzlich erschienene deutsche Übersetzung in Fachkreisen inzwischen gefeiert werde.

Das Thema betreffe nicht nur Deutschland und Frankreich sondern sei ein europäisches. Er freue sich, dass die Wahl der Preisträgerin auf eine Französin gefallen sei, die wie keine andere für die deutsch-französischen Beziehungen in der Kunstgeschichte stehe.

Sie habe sich nicht, wie es vielleicht Kollegen getan hätten, nach ihrer erfolgreichen Dissertation in den „akademischen Vorruhestand“ verabschiedet, sondern glänze durch eine Vielzahl bemerkenswerter Publikationen. „Es hat ihre schier unerschöpfliche Energie erst entfesselt“, lobte der Laudator.

Zuvor hatte Preisstifter Peter Ahrens betont, dass bewusst eine junge Forscherin geehrt werde, die sich durch Innovation in Forschung und Lehre auszeichne. Auch heute noch seien Frauen in wichtigen Galerien und Fachzeitschriften unterrepräsentiert.

von Heiko Krause

Mehr lesen Sie am Freitag in der Printausgabe der OP.

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