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Uni-Sport um die Wette

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Neben Angeboten im Breitensport hat die Uni auch einige Wettkampf-Teams. Nach den Hochschulmeisterschaften im Fechten steht diesen Sommer die Meisterschaft im Frauenfußball an. „Rund 250 Marburger Studenten nehmen regelmäßig an Meisterschaften des Allgemeinen Deutschen Hochschulsports oder anderen Wettbewerben teil“, zählt Jens Kruse, der Leiter des Zentrums für Hochschulsport in Marburg.

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Die Fußballerinnen des Marburger Uni-Teams trafen bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft im vergangenen Jahr in Jena auch auf die Gastgeberinnen.

Quelle: Fabian Dirks

Marburg. Es gibt Sport, den betreibt man für sich alleine, um die Figur zu formen, zu entspannen oder den Rücken zu stärken. Die meisten Sportarten bringen aber erst dann richtig Spaß, wenn man sich auch mit anderen Sportlern messen kann. Dazu zählen Mannschaftssportarten wie Basketball, Handball und Fußball aber auch Individualsportarten wie Leichtathletik oder Fechten.

In den vergangenen Jahren nahmen zum Beispiel das Mountainbike-Team um Franziska Mayer und Elisa Brieden oder das etwa 40 Studenten zählende Ruder-Team um Daniel Riechmann erfolgreich an Meisterschaften teil. Mit der Ausrichtung der Wettbewerbe wechseln sich die Universitäten ab.

Im vergangenen Jahr fand die Hochschulmeisterschaft im Fechten mit rund 100 Sportlern in Marburg statt. In diesem Jahr steht wieder ein großes Ereignis an: Die deutsche Hochschulmeisterschaft im Frauenfußball wird am 6. und 7. Juni im Georg-Gaßmann-Stadion ausgetragen.

Gegnerinnen haben Profi-Erfahrung

Fabian Dirks trainiert die Fußballerinnen der Philipps-Uni und freut sich nicht nur aus sportlicher Sicht auf das erste Juni-Wochenende: „Es ist immer ein Mix aus Wettkampf und einer schönen Möglichkeit zum Austausch untereinander.“ Die Chancen seiner Mannschaft schätzt er optimistisch ein: „Vor drei Jahren sind wir als Außenseiter das erste Mal in Würzburg ins Rennen gegangen, mittlerweile konnten wir uns ganz gut etablieren.“

Bei der vergangenen Meisterschaft in Jena belegten die Marburger Fußballerinnen sogar Platz vier von zehn. Mit dabei sind eine Hand voll Studentinnen, die bei der Eintracht Wetzlar Erfahrungen in der Regionalliga sammeln. Die gegnerischen Mannschaften werden einige Jugendnationalspielerinnen und viele Spielerinnen mit Praxis im Profi-Bereich in ihren Reihen haben.

Dirks rechnet mit acht bis zwölf Uni-Teams: Samstags wird die Vorrunde gespielt, am Sonntag die Finalrunde. Insgesamt werden mindestens 18 Partien gespielt. „Gegen Unis, die Bundesliga-Mannschaften wie München, Würzburg oder Mainz im Rücken haben, wird es schwer“, meint der Trainer. Deshalb hofft er auch, dass viele Zuschauer, sein Team anfeuern kommen. Der Eintritt ist frei.

Interessierte erhalten auf der Homepage des Zentrums für Hochschulsport (ZfH) weitere Informationen. Unter dieser Adresse werden auch noch freiwillige Helfer gesucht, die sich bei der Ausrichtung des Turniers ehrenamtlich engagieren möchten.

von Philipp Lauer

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