Volltextsuche über das Angebot:

27 ° / 17 ° wolkig

Navigation:
Oh Marburg, deine Motorradstrecken

Sprungbrett Marburg Oh Marburg, deine Motorradstrecken

Die Finanzwelt hat Reinhard Loose schon immer fasziniert. Bevor er sein Studium der Betriebswirtschaftslehre (BWL) in Marburg begann, hatte er bereits eine Ausbildung zum Bank- und Sparkassenkaufmann hinter sich.

Voriger Artikel
... beliebtesten Fächer
Nächster Artikel
Was macht eigentlich der Asta?

Reinhard Loose, Mitglied des Vorstandes MLP AG.

Quelle: MLP

Marburg. Als er mit 23 Jahren schließlich an die Uni kam, war er „nicht mehr ganz so jung“ wie seine Kommilitonen, wie er selber sagt. Für ein Studium entschied sich der gebürtige Schleswig-Holsteiner aber dennoch, um sich weiterzubilden und „um mehr zu erleben“. Er sollte es nicht bereuen.

Jeden Tag mit dem Motorrad zur Uni

Während seiner Studienzeit lebte er in Wittelsberg, einem Ortsteil der Gemeinde Ebsdorfergrund, von wo aus er täglich mit dem Motorrad zur Uni fuhr. An die „hervorragenden Motorradstrecken um Marburg herum“ erinnert er sich daher besonders gern, genau so wie an die vielen Studentenpartys und das Stadtbild: „Wenn man, wie ich, aus einer norddeutschen Gegend mit viel plattem Land kommt, ist Marburg mit seiner mittelalterlichen Architektur und seinen steilen Gässchen etwas sehr besonderes.“

Nach dem Abschluss seines BWL-Studiums mit dem Schwerpunkt Bankwirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik geriet er über ein Praktikum zur Deutschen Bank, über diese zur Tochtergesellschaft, der Leasinggesellschaft ALD Lease Finanz (ALD LF) und schließlich zu der Daimler Financial Services AG, für die er in ganz Europa tätig war.

Seit 2011 nun ist er Mitglied im Vorstand der MLP AG in Wiesloch, einem Dienstleister, der seine Kunden in allen finanziellen Fragen berät, vom Vermögensmanagement über die Altersvorsorge bis zu Versicherungen.
An seinem Job liebt er, „dass ich in einer Position bin, in der ich viel gestalten kann“: von Controlling über Finanzwesen, Informations- und Personalthemen ist er für vieles verantwortlich.

„Man muss wissen, wo man hin will“

„Das Studium ist eine wunderbare Zeit, um sich auszuprobieren“ resümiert der 50-Jährige seine Studienzeit. Er rät Studierenden auch mal „nach rechts und links des Weges“ zu schauen und flexibel zu bleiben: „Man muss wissen, wo man hin will und gleichzeitig flexibel sein, um auf Änderungen einzugehen. Es lohnt sich.“

von Ruth Korte

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Instagram