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Sprungbrett Marburg

„Mit Geisteswissenschaften kann man viel machen“

Schon als Kind ging sie gern ins Theater. Heute ist Esther Meyer Intendanzreferentin bei den Berliner Festspielen. Studiert hat sie in Marburg.
Ester Meyer ging von Marburg nach Berlin.Privatfoto.

Ester Meyer ging von Marburg nach Berlin.Privatfoto.

Marburg. Esther Meyer denkt gern an ihr Studium in Marburg zurück. „Besonders an das Schloss“ schwärmt sich die heute 33-Jährige. „Es gab so viele Möglichkeiten, sich mit Themen auseinanderzusetzen, Kontakte zu knüpfen und sich politisch an der Uni zu engagieren.“

Meyer hat von 2001 bis 2007 Deutsche Sprache und Literatur, Geschichte und Italianistik auf Magister an der Philipps-Universität studiert und zwei Auslandssemester in Padua verbracht.

Wo es beruflich hingehen sollte, das wusste sie zu Beginn ihres Studiums noch nicht. „Ich wollte mich einfach mit den verschiedenen Gebieten der deutschen Sprache und Literatur beschäftigen .“ Bereits während ihres Studiums jobbte sie regelmäßig am Gießener Stadttheater, sang solistisch auf einer Examensfeier des Fachbereichs 10 in der Alten Aula, spielte und inszenierte auch selbst in einer Theatergruppe, verliebte sich in die Theaterarbeit.

Nach ihrem Studium hospitierte sie an Theatern in Köln und Berlin. Am Maxim-Gorki-Theater, dem kleinsten Berliner Staatstheater, lernte sie schließlich den ehemaligen Intendanten und Regisseur Armin Petras kennen und wurde seine Assistentin. Fünf Jahre lang koordinierte sie Termine, gestaltete Theaterprojekte mit und realisierte auch eigene Projekte, wie zum Beispiel eine Gesprächsreihe mit Wissenschaftlern und Künstlern.

„Meine Tätigkeit ist sehr komplex“

Heute ist Esther Meyer Referentin der Intendanz bei den Berliner Festspielen, unter deren Dach verschiedene Festivals stattfinden, unter anderem das Theatertreffen. „Meine Tätigkeit bei den Berliner Festspielen ist sehr komplex“, antwortet sie lachend auf die Frage, was man sich genau unter ihrer Arbeit vorstellen kann und erklärt dann: „Sie teilt sich in die Bereiche Mitarbeit in der Betriebsorganisation, zu inhaltlichen Fragestellungen, Budget und Personal. “

Gerade wegen der Vielfältigkeit schätzt Esther Meyer ihren Beruf. Der interdisziplinäre Austausch, die schnelle Einarbeitung in neue Themengebiete und die kritische Auseinandersetzung damit - darauf habe Sie ihr Studium, aber auch ihre politischen Aktivitäten im Uni-Senat und in der Fachschaft Geschichte vorbereitet.

„Anders als manchmal behauptet wird, kann man mit Geisteswissenschaften viel machen“, resümiert Meyer. Ihr Tipp: „Man muss sich allerdings darum kümmern, zum Beispiel Praktika zu machen, Berufserfahrung zu sammeln und sich ein Netzwerk aufzubauen. Es gibt viele Möglichkeiten für Geisteswissenschaftler, die nicht immer sofort ersichtlich sind.“

von Ruth Korte

[Peter Gassner]

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