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Mein Job: Ausländische Studenten begleiten

Helden im Hintergrund Mein Job: Ausländische Studenten begleiten

Rund 500 Studenten vermitteln Petra Kienle und ihr Team vom International Office jährlich nicht nur ins Ausland, sondern auch an die Marburger Universität - darunter sind vermehrt auch Flüchtlinge.

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Die Leiterin des International Office: Petra Kienle.Foto: Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. „Mein Job ist es, die Universität Marburg internationaler zu machen“, fasst Petra Kienle ihre Arbeit zusammen. Seit 2011 ist Sie Leiterin des International Office in Marburg. Als solche hält sie Kontakt zu den chinesischen Partneruniversitäten in Shanghai und Hangzhou. Sie berät aber auch wie andere in ihrem Team ausländische Studierende, die einen Aufenthalt an der Marburger Universität wünschen oder solche, die einen Auslandsaufenthalt planen.

Dass ein Auslandsaufenthalt immer eine spannende, aber auch herausfordernde Erfahrung für junge Studenten ist, weiß sie aus eigener Erfahrung. Während Ihres Studiums der Japanologie studierte sie selbst ein Semester in Tokio. „In der ersten Woche war ich davon überzeugt, dass es ein Fehler war“, erinnert sie sich.

Ausländische Studierende brauchen Begleitung

Doch dank der vielen Hilfsprogramme und Ansprechpartner vor Ort fühlte sie sich schnell wohl - so wohl, dass sie danach beschloss, für ein paar Jahre nach Japan zurückzukehren. Diese Erfahrung, Fremde in einem unbekannten Land zu sein und Hilfe zu erfahren, prägt sie bis heute. Sie weiß: „Wichtig für ausländische Studierende ist ein guter Empfang und dass sie sich begleitet fühlen.“

Mehr Flüchtlinge wollen an die Universität

Um diesem Wunsch gerecht zu werden, bietet das International Office nicht nur Betreuungsgespräche, sondern auch Tutorenprogramme, Orientierungsprogramme, Stadtführungen oder Begleitung zu Behördengängen an. Vermehrt beraten die Mitarbeiter auch Flüchtlinge. „Wir versuchen, ihnen den Weg an die Universität zu erleichtern“, sagt Kienle und nennt als Hilfsbeispiele nicht nur Sprach- und Integrationskurse, sondern auch gesonderte Sprechstunden, die sich speziell an Geflüchtete wenden und die „immer stärker gefragt“ sind.

von Ruth Korte

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