Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 8 ° heiter

Navigation:
Geist der toten Ehefrau spukt im Trauerhaus

Marburg Geist der toten Ehefrau spukt im Trauerhaus

Die Leichenpredigt auf Johanna Rebecca Senckenberg (1716 - 1743) verrät auch Wissenswertes über ihren Gatten, den Namensgeber des Senckenbergmuseums.

Voriger Artikel
Pfarrersfrau von Balken erschlagen
Nächster Artikel
Pfarrerssohn sprang vom Schuldach in den Tod

Dr. Jörg Witzel hat die Leichenpredigt von Johanna Rebecca Senckenberg wissenschaftlich ausgewertet.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Sie starb im Alter von 26 Jahren nach der Geburt ihres ersten Kindes am Kindbettfieber. Johanna Rebecca Senckenberg, geborene Riese, war die Tochter eines Juweliers und brachte ein großes Vermögen in die Ehe ein.

Dieses Vermögen ging dann auch ein in die Stiftung von Johann Christian Senckenberg, der als Frankfurter Stadtphysicus für das Gesundheitswesen der Stadt verantwortlich war und 1763 sein gesamtes Vermögen für die Förderung der Heilkunde und die Versorgung mittelloser Kranker spendete. Johann Christian Senckenberg starb übrigens 1772 infolge eines Sturzes vom Gerüst des im Rahmen seiner Stiftung erbauten Bürgerhospitals.

In der Trauerschrift, die Senckenberg zu Ehren seiner ersten Ehefrau verfasste, wurden nicht die einzelnen Stationen ihres Lebenslaufes beschrieben. Stattdessen schilderte er vor allem die spirituellen Qualitäten seiner verstorbenen Ehefrau. Besonders anschaulich schilderte Senckenberg die tätige Nächstenliebe seiner jungen Frau.

von Manfred Hitzeroth

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Dienstag in der gedruckten OP und bereits am Montag ab 22 Uhr auf Ihrem iPad.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Serie Leichenpredigten, Teil 4
selbstmord.jpg

In der Leichenpredigt auf Christian Gottfried Heidenreich (1671 bis 1687) geht es auch um die Frage, ob der junge Mann Selbstmord beging oder verunglückte.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Instagram