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Arbeitsplatz für coole Typen

Hinter der Tür Arbeitsplatz für coole Typen

Einen Blick hinter verschlossene Türen werfen: Wer will das nicht? Diesem Ansinnen kommen OP-Redakteure in der Fotoserie "Hinter der Tür" nach und schauen sich verborgene Dinge in der Philipps-Universität an.

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Neues in der Alten Apotheke

Nicht nur in puncto Dimensionen unterscheidet sich der Raum vom heimischen Tiefkühlschrank: „Die Lagerung erfolgt nach dem First-in-first-out-Prinzip, also die Lebensmittel, die am längsten drin sind, werden als erste verbraucht“, sagt Johanna Käß. Die Diplom-Ökotrophologin ist im Studentenwerk für die gesunde Ernährung zuständig und achtet auch auf die Hygiene in der Lagerung. Mit technischer Unterstützung: Der Tiefkühlraum hat ein Alarmsystem, das einen Warnton absetzt, sobald die Tiefkühlung „nur noch“ minus 12 Grad kalt ist.

Quelle: Thorsten Richter

Bernhard Jesberg ist zwischen den Klimazonen unterwegs: Drei- bis viermal am Tag setzt sich der Lagerleiter der Mensa am Erlenring dramatischen Temperaturschwankungen aus. Nämlich immer dann, wenn er den Tiefkühlraum im Erdgeschoss des Mensa-Gebäudes betritt.

Minus 24 Grad herrschen dort, damit die gefrorenen Lebensmittel nicht leiden. Von den zwei Tonnen Tiefkühlgemüse im Lager werden an einem normalen Semestertag 200 bis 300 Kilogramm in der Erlenring-Mensa verarbeitet und verzehrt. Hinzu kommen ähnlich imposante Mengen an Pommes frites, Pizzaböden und anderer Tiefkühlware.

von Sabine Nagel-Horn

„Wir würden gern für unsere Türen-Serie eine schöne Tür im Hülsenhaus fotografieren“: Das war die Anfrage der OP an Dr. Christoph Otterbeck, den Leiter des Universitätsmuseums. Er versprach, im Museumsbau an der Biegenstraße „eine ganze Menge“ außerordentlicher Türen zeigen zu können und führte in den Keller. Was sich dort dicht an dicht in einem großen Wandregal drängt, sind in der Tat eine Menge Türen: Ein Teil der kulturgeschichtlichen Sammlung des Museums ist dort unter optimierten Klimabedingungen gelagert - neben historischen Holztreppen und Geländern auch mehrere Dutzend hölzerne Türen aus den unterschiedlichsten Gebäuden. „Diese Eichentür gehört zu der wertvollen Dauerleihgabe des Marburger Geschichtsvereins“, erklärt Otterbeck „laut Inventarbuch wurde sie im 13. oder 14. Jahrhundert gebaut und stammt von einer längst zugemauerten Türöffnung am Nordchor der Elisabethkirche.“ Das kulturgeschichtliche Depot im Hülsenhaus wird im Zuge der Museumssanierung in den kommenden Wochen aufs Landgrafenschloss verlagert und schafft Platz für ein vergrößertes, modernes Gemäldedepot.

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