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Fremde Gedanken kenntlich machen

Studi-Ratgeber Fremde Gedanken kenntlich machen

Die erste Seminararbeit an der Uni ist für viele Studenten eine große Herausforderung. Die wissenschaftlichen Anforderungen sind immer gleich, bei den Formalia gibt es jedoch Unterschiede.

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Gerade Erstsemestern bereitet das Anfertigen einer Hausarbeit wegen der notwendigen Eigenständigkeit bei der Bearbeitung eines wissenschaftlichen Themas oft Kopfschmerzen.

Quelle: Franz E. Möller

Marburg. Gerade Erstsemestern bereitet das Anfertigen einer Hausarbeit oft mehr Kopfschmerzen als das Schreiben einer Klausur. Nicht etwa aufgrund des Arbeitsumfangs, sondern wegen der notwendigen Eigenständigkeit bei der Bearbeitung eines wissenschaftlichen Themas. Für Seminararbeiten kann man nicht lernen. Die Erwartungen des Professors sind ungewisser.

Sinn einer Seminararbeit ist es, den Nachweis zu erbringen, dass man die Technik des wissenschaftlichen Arbeitens beherrscht, die spätestens bei der Abschlussarbeit erlernt sein sollte. Der Student soll dabei aufzeigen, dass er eine komplexe Thematik nicht nur verstehen, sondern auch mit eigenen Worten erklären kann. Zudem sollte er Argumente für eine eigens aufgestellte These vorbringen können.

Thema mit Dozenten abstimmen

Ratsam ist es daher, ein Thema zu wählen, für welches sich der Student ohnehin interessiert und für das er im Katalog der Universitätsbibliothek entsprechende Literatur finden kann. Vor Beginn sollte das Thema außerdem unbedingt mit dem Dozenten abgestimmt sein.

Neben einer Einleitung, in der eine These vorgestellt wird, zählen Hauptteil, Fazit und Literaturverzeichnis zu den elementaren Bestandteilen einer Seminararbeit. Bei den Ausführungen im Hauptteil müssen (vermeintliche) Fakten sowie von anderen übernommene Gedanken durch Fußnoten kenntlich gemacht beziehungsweise belegt werden. Bei Zitierweise und weiteren Formalia (zum Beispiel Schriftgröße, Rand) gibt es von Fachbereich zu Fachbereich (und manchmal von Prof zu Prof) unterschiedliche Vorstellungen. Die Fachbereiche der Uni Marburg haben entsprechende Richtlinien zum Teil auf ihren Homepages aufgeführt.

von Peter Gassner

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