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Pop, Klassik und Theater

Kultur Pop, Klassik und Theater

Kultur in Marburg hat viele Gesichter. Von schrill bis klassisch wird in Marburg alles geboten. Neben den klassischen Angeboten wie Konzerten und Theater gibt es in Marburg auch rege freie Kulturzentren.

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Das Uni-Sommerfest gehört zu den größten Partys in Marburg. Es findet traditionell am letzten Wochenende im Juni rund um das Hörsaalgebäude in der Biegenstraße statt.

Quelle: Foto: Thorsten Richter

Das älteste Kulturzentrum Marburgs ist das KFZ, ausgeschrieben „Initiative Kommunikations- und Freizeitzentrum e.V." Seit Mehr als 30 Jahren finden in der Schulstraße 6, im Zentrum Marburgs, Kulturinteressierte ein Zuhause. Rund 200 öffentliche Veranstaltungen bietet der „Kulturladen“, der seit 1977 existiert, über das Jahr hinweg an. So um die 40 000 Kulturliebhaber suchen im Jahr das KFZ auf. Der Schwerpunkt des vielseiteigen Programms liegt auf Konzerten und Kabarett. Seit mehr als 10 Jahren veranstaltet das KFZ den Marburger Kabarettherbst.

Ein weiteres Kulturzentrum ist die Waggonhalle. Sie ist, wie der Name schon verrät, auf dem Gelände einer ehemaligen Waggonhalle hinter dem Marburger Bahnhof (Rudolf-Bultmann-Straße) zu Hause. Seit 1996 gibt es dort Programm. Ausgehend von vielen Theater-Aufführungen freier Gruppen, allen voran das Theater Gegenstand, ist auch heute noch ein Programmschwerpunkt das Theater. Das Theater Gegenstand bietet in Marburg das am besten etablierte Improvisationstheater. Seit einigen Jahren nutzt das Theater Gegenstand auch Räumlichkeiten des drittten freien Kulturzentrums als Spielstätte. Das g-Werk - ein ehemaliges Industrieterrain an der Marburger "Stadtautobahn", Afföllerwiesen 3a, - wurde vor einigen Jahren kräfitg renoviert und erweitert und bietet heute eine Heimat für das Café Trauma, das hauptsächlich Konzerte und Lesungen veranstaltet, und den german stage service, ein traditionsreiches freies Theater in Marburg.Die Waggonhalle bietet auch mehrmals im Jahr eine Heimstätte für hochklassiges Varieté. Mehrere Wochen im Sommer und im Winter treten dort national und international bekannte Varietékünstler auf - zwischen anderen Engagements, weil sie Marburg kennen und schätzen gelernt haben.

Das mit Abstand größte und professionellste Theater in Marburg ist natürlich das Hessische Landestheater Marburg. Zur aktuellen Spielzeit 2010/2011 wartet das Theater Marburg mit einem neuen Intendanten auf und mit einem sehr umfangreichen Programm, von "Hamlet" bis "Black Rider", einer modernen "Freischütz"-Fassung. So viel Wandel wie jetzt gab es zuletzt vor knapp 20 Jahren am Theater. Der neue Intendant Matthias Faltz hat nämlich gleich 12 neue Darsteller mitgebracht - bei einem Ensemble von ungefähr 20 Schauspielern eine ganze Menge. Gespielt wird in der Stadthalle, im Theater am Schwanhof, im Fürstensaal des Landgrafenschlosses, und im Sommer 2011 gibt es einen großen Theater-Sommer mit "Don Juan" in der historischen Marburger Altstadt.

Freunde klassischer Musik werden in Marburg an verschiedenen Stätten fündig. Etwa einmal im Monat gibt es große Konzerte in der Stadthalle, die vom Marburger Konzertverein veranstaltet werden. Dort sind oft Künstler von internationalem Rang vertreten, Martin Stadtfeld etwa, spielte in den vergangenen Jahren gleich zweimal hier. Für Studierende sind die Eintrittspreise sehr human. Die Konzerte des Konzertvereins finden von Oktober bis April statt. Aber auch im Sommer gibt es Klassik in Marburg. Von Juni bis Oktober wird in dem Fürstensaal im Marburger Landgrafenschloss musiziert. Der Verein „ Marburger Musikfreunde e.V.“ organisiert die Kammermusikreihe quer durch alle Epochen. Wer selbst musizieren möchte, kann sich ans Studenten Sinfonie Orchester, kurz SSO, wenden.

Was tun an einem verregneten Nachmittag? Angefangen vom „Museum für Bildende Kunst“ über das „Museum Anatomicum“ bis hin zum „Kulturhistorischen Museum“ wird viel geboten. Einen kleinen Überblick bietet unsere Fotogalerie.

Bescheiden und etwas in die Jahre gekommen wirkt das Universitäts-Museum für Kunst und Kulturgeschichte in der Biegenstraße auf den ersten Blick. Dabei ist es eines der schönsten Gebäude der Universität. Das Ernst-von-Hülsen-Haus, so der offizielle Name, wurde 1927 zum 400. Geburtstag der Universität errichtet - und ist bis heute mit allen Details im Originalzustand erhalten. Benannt ist das Gebäude nach dem Kurator Ernst von Hülsen, der sich ab 1924 für den Bau eines Jubiläumsgebäudes einsetzte. Wer Art Deco und Jugenstil liebt, sollte sich das Gebäude auf jeden Fall von außen ansehen. Innen ist vor allem "Flachware" zu sehen. Bilder und Papierarbeiten seit dem 16. Jahrhundert. Zu den bekanntesten Gemälden des Museums gehört Carl Bantzers "Schwälmer Tanz".

Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11-13 und 14-17 Uhr
Das Museum für Bildende Kunst ist vom 13.9. bis 24.9.2010 wegen Sanierungsarbeiten geschlossen.

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Auch hier gilt: Unsere Kleine Auswahl erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Tolle Tipps nehmen wir gerne entgegen unter online@op-marburg.de

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