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Fitness, Fun und kleine Fluchten

Hochschulsport Fitness, Fun und kleine Fluchten

Wer fleißig studiert, der braucht auch einen Ausgleich, und zwar am besten einen sportlichen. Das sieht auch die Uni so und hält deshalb für alle bewegungshungrigen Studenten und Mitarbeiter den Hochschulsport bereit.

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Beachvolleyball auf der Anlage am Unistadion ist ein beliebter Sport im Sommer. Doch daneben gibt es noch 126 andere Sportarten zur Auswahl.

Quelle: Thorsten Richter

Kostengünstig und Uni-nah kann man beim Hochschulsport eine große Bandbreite an Sportangeboten einfach mal ausprobieren oder auch vertiefen. Ob es Aerobic ist oder Aquafitness, Fußball oder Beach-Volleyball, Wassersport oder Gesellschaftstanz: Die Bandbreite ist groß. Insgesamt 127 verschiedene Sportarten gibt es im neuen Semester-Programm. Das Heft liegt an vielen Stellen in der Uni aus.

Und was ist neu im Sommersemester 2011? „Ein Schwerpunkt sind die Fitness- und Entspannungsangebote, die wir erweitert haben, teilweise auch mit neuen Übungsleitern“, sagt Dr. Jens Kruse, der Leiter des Zentrums für Hochschulsport.

Zu dem erweiterten Fitnessprogramm gehört zum Beispiel auch das „Core-Training“, bei dem jeweils dienstagsabends anderthalb Stunden lang vor allem die tieferliegenden Muskeln angesprochen werden. Ziel ist es, mit den vorhandenen Muskelgruppen Stabilisation, Koordination, Kraft und Ausdauer zu erreichen. Um den Muskelaufbau dagegen geht es im Krafttraining, für das die Uni einen eigenen Kraftraum am Unistadion bereithält.
Doch auch sanftere Fitness ist im Programm, zum Beispiel Entspannungskurse und verschiedene Yoga-Lehrgänge.

Wer nicht nur ordentlich schwitzen will, sondern sich auch über etwas räumlichen Abstand zu Schreibtisch und UB freut, der kann die Fahrt an den Edersee antreten, wo die Philipps-Universität ein Sport- und Studienheim betreibt. „In diesem Semester können wir erstmals das Heim am Edersee als Selbstversorgerhaus voll mit in das Sportangebot einbeziehen“, erzählt Jens Kruse.

Das Heim in idyllischer Lage an Hessens größtem See wird dabei zum ersten Mal nicht nur für die traditionellen Wassersportangebote – Rudern, Segeln, Kanu – genutzt, sondern auch als Basislager für einen Kurs „Mountainbiken“ sowie für das ganzheitliche Angebot „Gesundheits- und Fitnesstage“.

Doch auch, wer mal richtig weit weg möchte, findet beim Hochschulsport Verbündete: Die sportlichen Exkursionen führen in diesem Sommer zum Beispiel nach Südfrankreich zum Wellenreiten, in die Fränkische Schweiz zum Klettern, nach Südschweden zum Kanufahren oder an die Ostsee zum Windsurfen.

von Sabine Nagel-Horn

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