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Die "Diss" doppelt gesichert

Tasche für Doktorarbeiten Die "Diss" doppelt gesichert

Bis mindestens in die 1940er-Jahre wurden an der Universität Doktorarbeiten in speziellen Aktentaschen transportiert.

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In Aktentaschen wie dieser wurden Doktorarbeiten früher sicher verwahrt und weitergegeben.Foto: Philipp Lauer

Marburg. Nachdem die Doktoranden ihre Dissertation im Promotions-Ausschuss abgegeben hatten, wurde das Werk in eine spezielle Tasche gepackt. Mit zwei Schlössern gesichert, ging es dann auf den Weg zu den zuständigen Gutachtern, erklärt Oliver Stahl aus der Liegenschaftsverwaltung der Philipps-Universität. Somit waren die Arbeiten vor neugierigen Blicken und langen Fingern geschützt.

Einen Rückschluss auf das ­Alter der Tasche lässt eine aufgeklebte Liste mit den Namen jener Professoren schließen, an welche die Taschen weitergereicht wurden. Die Tasche auf dem Foto war wohl bis mindestens in die 1940er-Jahre im Einsatz. In römischen Ziffern wurde auf dieser Liste die Reihenfolge der Gutachter vermerkt. Auf dem abgebildeten Exemplar war zudem eingeprägt, in welchem Fachbereich sie unterwegs war: in der Philosophischen Fakultät.

von Philipp Lauer

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