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Bei der Literaturrecherche ist Originalität gefragt

Studi-Ratgeber: Literaturrecherche Bei der Literaturrecherche ist Originalität gefragt

Gabriele Plaeschke ist Fachreferentin der Universitätsbibliothek. Sie leitet die Fachbereichsbibliothek der Erziehungswissenschaften und bietet Einführungsveranstaltungen in die Bibliothek und die Literaturrecherche an. Darin vermittelt sie unter anderem Strategien für die Literatursuche.

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Marburg. „Je nachdem ob man ein Referat oder eine längere Arbeit zu schreiben hat, sollte man unterschiedliche Quellen verwenden“, erklärt Plaeschke. Bei Referaten reicht womöglich schon die Auswahl an Büchern im Onlinekatalog Opac. Bei der Suche nach spezielleren Artikeln in Fachdatenbanken komme es darauf an, die richtigen Suchbegriffe zu wählen. „Dabei muss man originell sein und sich die wichtigsten Aspekte des Themas heraussuchen.“ Bei der Suche sollte man auch die englischen Suchbegriffe nicht vergessen.

Die Suchmöglichkeiten der verschiedenen Datenbanken werden in den Hilfetexten erklärt. Darin sind auch eventuelle Abkürzungszeichen zu
finden. Die Booleschen Operatoren können bei der Suche ebenfalls sehr hilfreich sein.

Auf wenige, gute Suchergebnisse konzentrieren

„Im ersten Suchanlauf sollte man sich nicht auf besonders viele Ergebnisse konzentrieren, sondern auf die, die möglichst nah am Thema sind. Von diesen sollte man sich die jüngsten heraussuchen“, rät Plaeschke. Für einen Überblick über die relevante Literatur können anschließend die Literaturverzeichnisse der Quellen auf vielzitierte Veröffentlichungen untersucht werden. „Auch die Keywords der gefundenen Artikel in der Datenbank können hilfreich für die weitere Suche sein“, sagt Plaeschke.

Auch wenn es bei den kürzeren Arbeiten zu Beginn des Studiums noch nicht zwingend notwendig scheint: Es macht Sinn, sich von Anfang an in die Literaturverwaltungsprogramme einzuarbeiten, findet Plaeschke. Die Uni Marburg bietet zum Beispiel das Programm Citavi und Einführungskurse dazu an. „Zum einen spart es viel Zeit bei der Literaturliste, zum anderen legt man sich gleich einen Grundstock an Literatur an“, rät Plaeschke. In der eigenen Datenbank kann man dann hilfreiche Literatur schnell wiederfinden.

Wenn die Literatursuche mal ins Stocken geraten sollte, bieten die Fachreferenten der UB auch außerhalb der Einführungskurse Hilfe an. Kontakt nehmen Studenten am besten per Mail auf. Die Adressen sind auf der Homepage der Uni Marburg zu finden.

von Philipp Lauer

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