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„Bei Hektik hilft mir mein norddeutsches Gemüt“

Helden im Hintergrund „Bei Hektik hilft mir mein norddeutsches Gemüt“

Stefan Heinisch ist unter anderem für den Zahlungsverkehr in den Betrieben des Studentenwerks zuständig - egal ob mit oder ohne Bargeld.

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Stefan Heinisch kann helfen, wenn es Probleme mit den Ucard-Aufwertern gibt, hier in der Mensa am Erlenring.

Quelle: Philipp Lauer

Marburg. An der Uni Marburg arbeiten etliche Menschen im Hintergrund, so auch Stefan Heinisch. „Bei vielen Kollegen merkt man, was sie leisten, wenn sie nicht da sind und etwas nicht läuft“, erklärt der 31-Jährige. Einige dieser Mitarbeiter lernen Sie in der neuen Universum-Serie „Helden im Hintergrund“ kennen.

Stefan Heinisch arbeitet beim Studentenwerk in der Abteilung Hochschulcatering und organisiert die Verpflegung bei Veranstaltungen wie Kongressen oder Abschlussbällen. Das beginnt bei der Auftragsannahme, geht weiter über die Planung und schließt mit der Abrechnung. Es gilt Personal einzuteilen, den Aufbau zu betreuen, Rücksprache mit der Küche zu halten. „Bei Abendveranstaltungen muss ich auch für einen Sicherheitsdienst sorgen, die Gebäude sind dann eigentlich geschlossen“, erklärt Heinisch.

Ansonsten ist er mit Verwaltungsaufgaben beschäftigt und kümmert sich darum, dass beim Zahlungsverkehr in den Mensen und Cafeterien alles glatt läuft. „Das funktioniert aber eigentlich ganz gut. Ich komme ins Spiel, wenn es Probleme gibt.“ Zum Beispiel mit Ucards oder den Aufwertern. Die erste Anlaufstelle für diese Fälle ist der Info-Schalter, Heinisch hilft, wenn es kompliziert wird. „Einmal hat ein Student seine Karte mitgewaschen, ein anderer hat sie in München im Zug verloren, und die Bahn hat sie an uns geschickt“. Abends kontrolliert er die Tageseinnahmen, das sind während des Semesters schon mal 70000 Euro.

Heinisch hat selbst in Marburg studiert, Wirtschaftsgeschichte und BWL auf Magister. Sein Beruf ist eine Mischung aus Veranstaltungskaufmann, Verwaltungsangestellter und Hotelfachmann, offiziell heißt die Stelle „Assistent des Leiters der Hochschulgastronomie“. An seiner Arbeit schätzt er die Abwechslung. Dazu leisten natürlich auch die Studierenden ihren Beitrag. „Bei Hektik hilft mir mein norddeutsches Gemüt“, sagt der gebürtige Bremer.

von Philipp Lauer

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