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Aufgaben von A bis Z und Gäste aus aller Welt

Helden im Hintergrund Aufgaben von A bis Z und Gäste aus aller Welt

In jedem Semester arbeiten Gastprofessoren und -wissenschaftler in Marburg. Viele von ihnen kommen in den Gästehäusern der Universität unter. Wir haben die Betreuerin der Häuser getroffen.

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Katharina Kauz (26) vor dem Uni-Gästehaus im Botanischen Garten. Foto: Korte

Marburg. „Den Kontakt mit so vielen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen“ ist es, was Katharina Kauz an ihrem Beruf besonders liebt. Seit 2013 betreut die 26-Jährige die Gästehäuser der Universität. Insgesamt gibt es davon drei: Während das Bootshaus am Edersee vom Zentrum für Hochschulsport betreut wird, ist Kauz für die Häuser im Hansenhäuser Weg und im Botanischen Garten zuständig.

Zehn Zimmer und 53 Wohnungen sind das insgesamt. Klingt nach einer Menge Arbeit. Katharina Kauz nickt: „Meine Aufgaben gehen von A bis Z: Von A wie Aufträge und Buchungen abwickeln über die Instandhaltung der Häuser bis zur Schlüsselübergabe gehört alles dazu“, erklärt die gelernte Kauffrau für Bürokommunikation. Einen großen Teil ihrer Arbeit erledigt sie deshalb im Büro. Doch genau das - das Eledigen, Organisieren und Deligieren verschiedener Aufgaben - mache ihr viel Spaß.

„Ich lerne jeden unserer Gäste kennen“

Bei den Bewohnern der Häuser handelt es sich ausschließlich um universitäre Gäste wie Gastprofessoren und -wissenschaftler sowie ihre Familien. Ihre Aufenthaltsdauer variiert zwischen einem Monat und drei Jahren. „Ich lerne jeden unserer Gäste kennen“, sagt Kauz, die selber drei Sprachen spricht - Deutsch, Englisch und Russisch.

Bei den vielen internationalen Gästen - einige hundert im Jahr - kommt ihr das häufig zugute. „Im Gästehaus haben wir Gäste aus aller Welt wie zum Beispiel China, Indien, Russland, Afghanistan oder der USA“, berichtet sie. Meistens verständigen sie sich aber untereinander auf Englisch - und wenn es sein muss, mit Händen und Füßen.

von Ruth Korte

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