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Filme wider das Alltägliche
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13:06 11.02.2011
Der Regisseur bei den Dreharbeiten zu „Dschungelkind“ im vergangenen Jahr. „Ans Schwitzen hat man sich irgendwann gewöhnt“, sagte Richter über die Bedingungen im malayischen Urwald. Quelle: privat

Marburg. Seine Filme haben alle etwas gemeinsam: Sie handeln von Figuren, deren Lebenssituation sehr speziell ist und die teilweise „am Rande des Abgrunds“ stehen, wie es Roland Suso Richter im Gespräch mit dieser Zeitung beschreibt.
Unter dieser Prämisse wählte der aus Marburg stammende Regisseur auch seinen neuen Film „Dschungelkind“ aus, der Mitte Februar in die Kinos kommt. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Sabine Kuegler beschreibt er deren außergewöhnliche Kindheit im Dschungel von Papua-Neuguinea, wo sie mit ihrer Familie unter Ureinwohnern lebte.

Roland Suso Richter ist nicht den direkten Weg zu seinem Traumberuf gegangen. Obwohl er durch seinen Vater, der als Schauspieler zunächst in Marburg, dann in Linz und Oberhausen tätig war, zumindest mit der Bühnenschauspielerei vertraut war. Nach dem Tod seines Vaters ging seine Mutter mit ihm nach Marburg zurück, weil sie dort Freunde hatte. Richter besuchte die Elisabethschule und machte 1980 Abitur. Danach ging er nach München, damals unangefochten Deutschlands „Filmhauptstadt".

Nach Marburg kommt Richter immer gern zurück, auch wenn es sich seit dem Tod seiner Mutter nicht mehr so häufig ergibt. Am Sonntag, 13. Februar wird es mal wieder so weit sein, wenn er zur OP-Vorpremiere seines Films ins Cineplex kommt. Einen Gutschein für ermäßigten Eintritt gibt es am Samstag in der gedruckten OP.

von Tanja Hamer

Mehr lesen Sie am Samstag in der gedruckten OP und schon am Freitag ab 22 Uhr auf Ihrem iPad.