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Fußball-Kreisoberliga

Röddenau stoppt die Erksdorfer Serie

Der TSV Erksdorf zeigte eine enttäuschende Vorstellung und kam im Kreisoberliga-Spiel beim 0:2 nur einmal gefährlich vor das Röddenauer Tor.
Der Erksdorfer Nicolas Reitmeier (gelbes Trikot) geht robust ins Kopfballduell mit dem Röddenauer André Bienhaus. Hinten dessen Teamkollege Stefan Weixler. Foto: Andreas Schmidt

Der Erksdorfer Nicolas Reitmeier (gelbes Trikot) geht robust ins Kopfballduell mit dem Röddenauer André Bienhaus. Hinten dessen Teamkollege Stefan Weixler. Foto: Andreas Schmidt

© Andreas Schmidt

Erksdorf. Heiko Trier, Sportlicher Leiter beim TSV Erksdorf, hatte schon eine Viertelstunde vor Spielbeginn ein komisches Gefühl: „In den vergangenen Wochen hatten wir einen guten Lauf, aber heute kriegen wir Probleme.“

Er sollte Recht behalten. Nach einer hektischen und zerfahrenen Partie gingen die Ostkreisler erstmals seit acht Spielen als Verlierer vom Platz. Die Erksdorfer mussten kurzfristig auf ihren besten Torschützen Christian Hooß verzichten, der schmerzlich vermisst wurde. Auf der Gegenseite stand Tobias Grebe zum ersten Mal in dieser Saison in der Startformation des TSV Röddenau. Und schon in der 12. Minute feierte der schnelle Stürmer das ersehnte Erfolgserlebnis: Nach einem maßgerechten Pass von Leon Holler brachte Grebe mit einem Schuss aus 14 Metern die Gäste in Führung. „Heute hat man gesehen wie wichtig Tobias Grebe für die Mannschaft ist“, sagte Röddenau Trainer Cataldo Schirru.

Zwei Minuten später landete der Ball im Röddenauer Tor, doch Schiedsrichter Juri Schulz hatte ein Foulspiel von Daniel Marczoch an Gäste-Keeper Dean Schengel gesehen und erkannte den Treffer nicht an. Die Platzherren operierten im ersten Abschnitt fast ausschließlich mit langen Bällen. Im Mittelfeld vermisste man die spielerische Linie, die beiden Stürmer Mehdi Hasbelaoui und Marczoch hingen förmlich in der Luft.

Kurz vor der Pause erhöhte Leon Holler mit einem direkten Freistoß aus 30 Metern auf 2:0 für Röddenau. Hierbei machte allerdings Erksdorfs Torwart Eric Ignatovic keine gute Figur. Auf der anderen Seite brachte Marczoch eine scharfe Flanke vor das Gästetor, doch er fand damit im Angriffszentrum keinen Abnehmer (44.).

Auch im zweiten Abschnitt konnten die Platzherren nicht an die zuletzt gezeigten guten Leistungen anknüpfen. Erksdorf erspielte sich zwar eine optische Überlegenheit, doch im Angriff fehlte es an diesem Tag einfach an der Durchschlagskraft. Röddenau, das von Trainer Cataldo Schirru lautstark von der Außenlinie dirigiert wurde, stand in der Abwehr sicher und setzte daneben auf schnelle Konter.

In der 55. Minute lenkte Röddenaus Torwart Schengel einen Schuss von Hasbelaoui noch um den Pfosten. In der Folge plätscherte die Partie vor sich hin. Röddenau verwaltete geschickt das 2:0 und bei den Gastgebern lief nicht viel zusammen. 20 Minuten vor Schluss zogen die Erksdorfer mit der Einwechslung von Trainer Christian Przygodda ihre letzte Option. Er ging sofort ins Sturmzentrum und sollte mit seiner Kopfballstärke das Blatt noch wenden. In der 84. Minute parierte Torwart Schengel einen Flachschuss von Marczoch. Kurz vor Spielschluss lenkte Erksdorfs Keeper Ignatovic einen Freistoß von Holler mit den Fingerspitzen über den Kasten.

„Das war eine verdiente Niederlage, da wir nicht das umsetzen konnten, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte Erksdorfs Trainer Przygodda. Insbesondere die schwache erste Hälfte ärgerte den Coach: „Das war viel zu lethargisch. Ohne die nötige Einstellung kann man auch gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller nicht gewinnen.“

Einen Wermutstropfen gab es für die Gäste: Die Röddenauer Spieler Christoph Trusheim und Andreas Dehnert mussten nach Verletzungen mit dem Krankenwagen in die Marburger Klinik abtransportiert werden. „Erksdorf hat sehr körperbetont gespielt, da hätte der Schiedsrichter schon früher mal die Gelbe Karte ziehen müssen“, meinte Röddenaus Trainer Cataldo Schirru nach dem Spiel.

TSV Erksdorf - TSV Röddenau 0:2 (0:2)

Tore: 0:1 Tobias Grebe (12.), 0:2 Leon Holler (43.).

Erksdorf: Ignatovic - Müglich (37. Traut (70. Przygodda), Schudy, Pafla, Ochs, Linker, Marczoch, Di Palma, Reitmeier (20. Harder), Koziol, Hasbelaoui.

Röddenau: Schengel - Bienhaus, Kreppenhofer, Hammerschmidt, Naumann, Holler, Weixler, Grebe, Trusheim (25. Müller), Madarevic, Dehnert (65. Preller).

Schiedsrichter: Juri Schulz (Grünberg). Zuschauer: 80. Gelb: Marczoch, Harder, Koziol/ Hammerschmidt, Schengel. Beste Spieler: Ochs, Harder / Naumann, Holler, Grebe.

von Lothar Reeber

[Heike Schmidt]

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