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Leichtathletik

Top-Läuferin Krause künftig für Trier auf Medaillenjagd

Auf den Langstrecken tut sich die deutsche Leichtathletik seit vielen Jahren ganz schwer. Die Frankfurterin Gesa Felicitas Krause ist da die große Ausnahme. 2017 peilt sie wieder eine WM-Medaille an.
Gesa Felicitas Krause.

Gesa Felicitas Krause.

© Michael Kappeler/Archiv

Frankfurt/Main. Deutschlands derzeit erfolgreichste Langstreckenläuferin Gesa Felicitas Krause startet künftig für den Verein Silvesterlauf Trier und hat große Ziele für die WM-Saison 2017. "Die Zeit in Frankfurt war toll. Aber ich habe einen Verein gesucht, der mehr auf mich als Läuferin eingehen kann", sagte die Europameisterin über 3000 Meter Hindernis bei ihrer Vorstellung am Dienstag in Trier und betonte: "Es kam dabei nicht auf den Betrag x an."

Krauses ehrgeiziges Vorhaben für 2017 ist, ihren deutschen Rekord auf unter 9:15 Minuten zu drücken. "Und ich werde bei der WM mit dem Ziel ins Rennen gehen, eine Medaille zu gewinnen." Die Ausdauerspezialistin stand bisher bei der LG Eintracht Frankfurt unter Vertrag. Krause ist kürzlich zu Deutschlands "Läuferin des Jahres" gewählt worden. Sie hatte im Vorjahr in Peking WM-Bronze gewonnen und wurde in diesem Jahr bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro in der deutschen Rekordzeit von 9:18,41 Minuten Sechste.

In der Vorbereitung auf die neue Saison mit den Leichtathletik- Weltmeisterschaft im August in London als Höhepunkt ist Anfang Januar das erste Trainingslager in Kenia geplant. Ein weiteres soll ebenfalls in Kenia oder in Äthiopien stattfinden, bevor es vor der neuen Saison nach Südafrika geht und von dort direkt zum ersten Rennen beim Diamond-League-Meeting in Doha/Katar am 5. Mai.

So hat es ihr Heimtrainer Wolfgang Heinig vorgesehen. "Eine Hallensaison ist keine Thema", betonte er. Auch beim Silvesterlauf des neuen Clubs wird sein Schützling entgegen der Erwartungen nicht laufen, "um nach der harten Saison noch ein bisschen Pause machen zu können" (Krause). Ihren Lebensmittelpunkt will die deutsche Meisterin der beiden vergangenen Jahre in Frankfurt behalten.

dpa


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