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Leichtathletik-WM Weltmeister gesucht

Am 15. August beginnen in Berlin die 12. Leichtathletik-Weltmeisterschaften. Bis zum 23. August ist die deutsche Hauptstadt das Mekka der Leichtathletik-Fans.

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Im Berliner Olympiastadion werden ab dem 15. August die Weltmeister ermittelt.

Quelle: ddp/Archiv

Wo gibt es Karten, wer räumt Gold ab: Wir beantworten Fragen zur Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin.

Wann beginnen die Weltmeisterschaften, und wann gehen sie zu Ende?

Auftakt ist am Samstag um 10 Uhr mit der Kugelstoß-Qualifikation der Männer und dem 100-Meter-Hürdenlauf der Siebenkämpferinnen. Die Schlussfeier findet am Sonntag, 23. August, um 18.35 Uhr statt.

Finden Wettkämpfe rund um die Uhr statt?

An vier Tagen (17., 21., 22. und 23. August) ist nur abends Betrieb im Olympiastadion. Ansonsten gibt es vormittags (bis etwa 13.30 Uhr) Vorkämpfe und Qualifikationen zu sehen. Die Kämpfe um Medaillen im Stadion fallen ausnahmslos in den Abendstunden von 18 Uhr an. Hier gibt es den genauen Zeitplan (pdf-Dokument).

Fallen alle Entscheidungen im Olympiastadion?

Bei dieser WM gibt es ein Novum: Die Wettkämpfe der Geher und Marathonläufer beginnen und enden außerhalb des Stadions – am Brandenburger Tor in Berlin-Mitte.

Was kostet der Eintritt?

Tageskarten sind zu Preisen zwischen 20 (Westkurve) und 135 (Südtribüne Zielgerade) zu erwerben. Ausverkauft ist bisher nur der 22. August, insgesamt hat der Veranstalter 310.000 der 500.000 verfügbaren Tickets abgesetzt. Bestellungen können im Internet unter www.berlin2009.org oder über die Hotline (01805) 120091 vorgenommen werden. Das Telefonat kostet 14 Cent pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom, abweichende Preise anderer Anbieter sind möglich.

Überträgt das Fernsehen?

ARD, ZDF und Eurosport senden insgesamt 115 Stunden live aus Berlin. Der Spartensender ist täglich am Start, während sich die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten abwechseln. Die ARD überträgt bei ungeradem Datum, das ZDF bei gerader Tageszahl. Das ARD-Kommentatoren-Duo bilden Ralf Scholt und Wilfried Hark, Claus Lufen führt die Interviews. Im ZDF kommentieren Peter Leissl und der unvermeidliche Wolf-Dieter Poschmann, Moderator ist Norbert König. Für Eurosport sind Sigi Heinrich und Dirk Thiele am Mikrofon. Der ehemalige Weltklasse-Langstreckler Stephane Franke übernimmt die Tageszusammenfassungen.

Wie viele Weltmeister werden gekürt?

Es gibt in Berlin 47 Entscheidungen im Laufen, Werfen, Springen, Gehen und in den Mehrkämpfen. Die Disziplinen sind bei Männern und Frauen dieselben bis auf eine Ausnahme: Das 50-KilometerGehen wird nur bei den Männern ausgetragen.

Seit wann gibt es Weltmeisterschaften in der Leichtathletik?

Berlin sieht erst die zwölften Titelkämpfe in der olympischen Kernsportart. Die Premiere fand 1983 in Helsinki statt – zunächst im Vierjahresrhythmus. Seit 1991 finden alle zwei Jahre Weltmeisterschaften statt.

Wie viele Aktive werden in Berlin erwartet?

2101 Athleten – 1154 Männer und 947 Frauen – aus 202 Ländern stehen in der vorläufigen Meldeliste des Weltverbandes IAAF. Die endgültige Teilnehmerzahl steht erst heute fest. Damit ist die Leichtathletik-WM nach Olympischen Spielen und Fußball-Weltmeisterschaften das drittgrößte Sportereignis weltweit. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat 90 Teilnehmer gemeldet.

Woher kommen die Favoriten?

Die Nummer 1 im Medaillenspiegel sind seit dem Ende des Kalten Krieges die Amerikaner. Dahinter liegt der russische Verband. In die Spitze geschoben mit Spezialisten haben sich Äthiopien und Kenia (Mittel- und Langstrecke) sowie Jamaika mit seinen Sprintern.

Was ist vom deutschen Kader zu erwarten?

Vor zwei Jahren gab es mit sieben Medaillen, darunter zwei goldenen für Diskuswerferin Franka Dietzsch und Hammerwerferin Betty Heidler, ein gutes WM-Ergebnis. Im Vorjahr indes musste sich der DLV bei den Olympischen Spielen mit einer einzigen Medaille durch Speerwerferin Christina Obergföll begnügen. Die goldene Mitte (viermal Edelmetall) erscheint daher als realistische Vorgabe. Eine Übersicht des deutschen kaders gibt es beim Deutschen Leichtathletikverband.

Gibt es ein Rahmenprogramm?

Unter den Linden und am Pariser Platz im Kultur-Stadion finden zahlreiche Aktivitäten statt.

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Rückblick
Heike Drechsler im Jahr 2000 bei der Deutschen Meisterschaft in Braunschweig.

So viel Muskelkater in den Beinen hatte ich selbst als jugendlicher Leichtathlet nach anstrengenden Tempoläufen über 300 Meter nicht. Auf und nieder – immer wieder hieß das Motto im Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Stadion vom 13. bis 21. August 1993.

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