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Sport-Welt Rastafari aus Winsen mischt Wimbledon auf
Sport Sport-Welt Rastafari aus Winsen mischt Wimbledon auf
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11:42 28.06.2013
Dustin Brown wurde in Niedersachsen geboren und kommt jetzt in Wimbledon groß raus. Quelle: dpa
London

Auch in den sozialen Netzwerken ist der überraschende Erfolg von Tennisprofi Dustin Brown in Wimbledon mit Begeisterung aufgenommen worden. Nach seinem Sieg in der zweiten Runde des Grand-Slam-Turniers gegen Ex-Champion Lleyton Hewitt (Australien) stieg die Followerzahl des Deutsch-Jamaikaners bei Twitter auf mehr als 21 000 an.

"Tennis ist viel cooler geworden", schrieb User Rob B. Ein anderer stellte die Vermutung auf: "Wenn ich vor dem Turnier 10 Euro auf einen Deutschen mit Dreadlocks gesetzt hätte, müsste ich wahrscheinlich nicht mehr arbeiten gehen". Auch Prominente äußerten sich zum Coup des "unterhaltsamsten Tennisspieler seit Bahrami", dessen Style und Coolness sogar die "New York Times" in einem Artikel aufgriff. Schauspielerin Grace Jones schrieb: "Ich konnte nicht aufhören das Brown/Hewitt-Match zu schauen. Glückwunsch!!!! @DreddyTennis. Was für ein Match!"

Jones stammt wie Browns Vater aus Jamaika. Tennis-Kollegin Andrea Petkovic fragte: "Wie wundervoll war Dustin Brown heute?" Und er? Der Rasta-Mann twitterte nach dem Match ohne Unterlass. Er ist der erste Tennisspieler, der seinen Twitternamen @DreddyTennis auf seinem Shirt mit auf den Heiligen Rasen nahm.

Dustin Brown ist der Sohn eines Jamaikaners und einer Niedersächsin aus Winsen an der Aller. Jahrelang tingelte Brown mit einem Campingbus von Turnier zu Turnier – für mehr reichte das Geld nicht. Durch seinen Vier-Satz-Sieg über Lleyton Hewitt steht er jetzt erstmals im Mittelpunkt. Am Freitag muss Brown in der dritten Runde gegen den Franzosen Adrian Mannarino antreten.

dpa

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